Lobpreis

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Buchtipp Mein Leben ohne Limits

 

072.226.350Zum Autor:

Nicholas Vujicic ist der erstgeborene Sohn der Familie, er hat zwei jüngere Geschwister namens Michelle und Aron. Nicholas kam ohne Arme und Beine zur Welt. Nur ein kleiner Fuß mit zwei Zehen ist am Ansatz des linken Oberschenkels vorhanden. Nach der Geburt standen beide Eltern zunächst unter Schock. Er äußerte später: „Meine Mutter war Krankenschwester, hat während der Schwangerschaft alles richtig gemacht, trotzdem gibt sie sich noch immer die Schuld.“

Die Eltern förderten den bis auf die körperlichen Fehlbildungen gesunden Sohn, um ihm ein weitgehend selbstständiges Leben zu ermöglichen. Er besuchte der australischen Gesetzgebung folgend eine Schule für Behinderte. Nach einer Gesetzesänderung schickten ihn seine Eltern auf eine integrierende Regelschule .Er wurde gehänselt, litt unter Depressionen und versuchte im Alter von zehn Jahren sich das Leben zu nehmen. Ebenso litt er unter existentiellen Zukunftsängsten: „Ich hatte Angst davor, was kommt, wenn meine Eltern mich nicht mehr unterstützen könnten.“

Nach der Grundschule in Brisbane  besuchte er die dortige High School und erwarb im Anschluss Hochschulabschlüsse in Rechnungswesen und Finanzplanung.

Vujicic berichtet in Interviews und in Vorträgen, er habe in seinem Leben aufgrund seiner Behinderung lange Zeit keinen Sinn und keine Hoffnung für sich gesehen. Das habe sich erst geändert, als er seine Behinderung nicht mehr als Strafe, sondern als Herausforderung und Auftrag Gottes begriffen habe. Er habe den Sinn seines Lebens schließlich darin gefunden, Menschen von der Liebe Gottes zu berichten und sie darin zu bestärken, ihre Träume zu erfüllen.

Heute lebt Vujicic in Kalifornien und arbeitet international als Redner überwiegend in Schulen, Kirchen und bei christlichen Kongressen. Er thematisiert dabei das Leben mit Behinderung, Lebensmut und Hoffnung, und christlichen Glauben: „Vielleicht ist das meine Aufgabe, anderen Menschen Hoffnung zu geben.“

Inhalt:

Nick,: „Ohne Arme und Beine ist nicht halb so schlimm wie ohne Hoffnung!“ Als Junge will Nick Vujicic sich das Leben nehmen – heute reist er um die Welt, versprüht Lebensmut und liefert neue Perspektiven für Probleme des Alltags. Sein Lachen erobert Herzen, seine Geschichte bewegt Jung und Alt. Mit der Kraft der Hoffnung und einer extra Portion Humor erzählt er aus seinem Leben ohne Grenzen.

„Gott aber kann viel mehr tun, als wir jemals von ihm erbitten oder uns auch nur vorstellen können. So groß ist seine Kraft, die in uns wirkt.“ Epheser 3,20

„Nick bewegt mehr als die meisten Menschen mit Armen und Beinen! Sein Leben ermutigt: Es ist möglich, zufrieden zu leben. Wunder geschehen, wenn wir uns auf das konzentrieren, was wir haben und es einsetzen. Ein einzigartiger Mensch, der bei Gott Hoffnung gefunden hat.“ Elisabeth Mittelstädt, Autorin, Gründerin Zeitschrift LYDIA

Zum Buch hier

 

 

Mittwochsimpuls (15.11.17) Im Glauben beten

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Blogbeitrag zum Hören

 Zitat von Haddon Spurgeon:

„Deine Gebete werden im Himmel alle aufbewahrt. Werden sie auch nicht sogleich erhört, so werden sie doch nicht vergessen.“

Im heutigen Mittwochsimpuls möchte ich euch eine ermutigende Gebetserhörung weitergeben.

In den letzten 2 Monaten hatte ich immer wieder starke Schmerzen in der linken Schulter, diese waren vor allem nachts sehr schlimm und raubten mir den Schlaf.

Während meiner täglichen Bibellesezeit hat Gott mir folgenden Vers gezeigt, der mich in dieser Situation persönlich angesprochen hat:

Alles worum ihr betet und bittet- glaubt nur- daß ihr es schon erhalten habt, dann wird es euch zuteil Markus 11,24

Nachdem ich diesen Vers gelesen habe, habe ich mein Gebet um Heilung anders gesprochen. Aus dem Bitten um Heilung ist gleichzeitig auch ein Danken geworden. Ich sprach:“ Jesus, ich danke dir dass ich geheilt bin. Du hast am Kreuz nicht nur die Sünde getragen, sondern auch alle Krankheit. Ich vertraue dir und gebe dir meine Schulterschmerzen. Ich glaube daran, das ich heil bin“.

Obwohl ich die Schmerzen immer noch spürte, ich entschied mich jeden Tag neu zu glauben. 

Jesus spricht: Wer bittet, soll aber voll Glauben bitten, und nicht zweifeln, denn wer zweifelt ist wie eine Welle, die vom Wind hin und her getrieben wird. Ein solcher Mensch bilde sich nicht ein, dass er vom Herrn etwas erhalten wird. Er ist wie ein Mann mit zwei Seelen, unbeständig auf all seinen Wegen Jakobus 1,6-8

Beharrlich blieb ich im Gebet und Gespräch mit Gott. Meine Schmerzen waren noch da, jedoch konnte ich eine unbeschreibliche Ruhe und Gelassenheit erfahren. Ich vertraute auf Gott und dass er alles in seiner Hand hielt. Diese Gewissheit gab mir die Kraft geduldig zu sein.

Vorletzten Sonntag, nach dem Gottesdienst habe ich auch noch zusammen mit einer lieben Glaubensschwester für mein Anliegen gebetet.

Jesus spricht: Und ich sage euch auch: Wenn zwei von euch hier auf der Erde darin eins werden, eine Bitte an Gott zu richten, dann wird mein Vater im Himmel diese Bitte erfüllen. Denn wo zwei oder drei zusammenkommen, die zu mir gehören, bin ich mitten unter ihnen.« Matthäus 18,19-20

Im 1. Johannesbrief, 14-15 steht: Wir haben ihm gegenüber Zuversicht, dass er uns hört, wenn wir etwas erbitten, das seinem Willen entspricht. Wenn wir wissen, dass er uns bei allem hört, was wir erbitten, dann wissen wir auch, dass er unsere Bitten schon erfüllt hat.

Schon am Montag durfte ich eine Verbesserung erleben und am Dienstag war ich komplett schmerzfrei. Hallelujah, preist den Herrn! Gott ist treu und erhört unsere Gebete. Egal welches Anliegen, ob gross oder klein, wir dürfen im Glauben zu ihm beten und er wird uns erhören zu seiner Zeit.

Es ist oft schwierig, wenn unsere Gebete lange nicht erhört werden, weiter zu vertrauen. Da kann es leicht passieren, dass wir zwar beten, aber gar nicht mehr daran glauben, dass sich an unserer Situation etwas verändert. Dieses Erlebnis hat mich wieder ermutigt. Gott ist groß, allmächtig und für ihn ist nichts unmöglich. Egal ob es Schulterschmerzen sind oder schlimmere Erkrankungen, oder schwierige Situationen in denen wir feststecken. Gott verliert nie die Kontrolle.

Und wenn Gebete nicht erhört werden?

Ich kann die Frage nicht beantworten, warum Gott manche Gebete erhört und andere nicht. Gott hat eine andere Sichtweise als wir Menschen. Wir sehen nur die momentane Situation, er sieht das Ganze. Oft erhört Gott Gebete nicht so wie wir uns das vorgestellt haben, aber wie oft stellt sich im Nachhinein heraus, dass es so besser für uns war. Nicht alles, worum wir bitten, ist auch gut für uns.

Trotz Gebet gibt es viel Leid und Krankheit auf der Welt, die Bibel erzählt viele Geschichten von Menschen in schwierigen Situationen. Trotz unerhörter Gebete haben sie ihre Hoffnung  auf Gottes Eingreifen nie verloren. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Schmerz und Leid ist Teil unseres Lebens, solange wir in dieser „gefallenen Welt“ leben. Die Beziehung zu Gott und das Gebet helfen uns dabei in schlechten Zeiten anders zu reagieren.  Gott ist bei uns in guten und in schlechten Zeiten.

Und ich weiss aus eigener Erfahrung, dass jede schwierige Phase auch eine Wachstumsmöglichkeit mit sich bringt. Je nachdem wie wir damit umgehen können wir daran zerbrechen oder sie von Gott in Segen verwandeln lassen.

Im Römerbrief 8,28 steht geschrieben: Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen

Und sollten die Umstände sich nicht verändern, bin ich mir sicher, Gott gibt uns die Kraft durchzugehen, er trägt uns durch und schenkt uns seinen übernatürlichen Frieden.

Im Philipperbrief 4,5-7 heisst es:Ihr dürft Gott um alles bitten, sagt ihm was euch fehlt und dankt ihm. Gott wird euch seinen Frieden schenken, den Frieden, der all unser Verstehen, all unsere Vernunft übersteigt, der unsere Herzen im Glauben an Jesus Christus bewahrt.

Gott meint es immer gut mit uns. Das Wissen, dass er unsere Probleme kennt und er weiss, wie es uns geht, gibt uns Frieden, Ruhe, Kraft, und Trost.

Psalm 28,6-7 Lobt den Herrn, weil er meinen Hilferuf erhört hat. Der Herr ist meine Stärke und beschützt mich. Ich habe von ganzem Herzen auf ihn vertraut und er hat mir geholfen. Darum freue ich mich und danke ihm mit meinem Lied“

Wünsche dir noch eine gesegnete Woche!

Deine Ulrike

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Irisches Segensgebet

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Hier kannst du den Beitrag von mir hören

Nicht, dass keine Wolke Deinen Weg überschattet,
nicht, dass Dein Leben künftig ein Beet voller Rosen sei.
Nicht, dass Du niemals bereuen müsstest,
nicht, dass Du niemals Schmerzen empfinden mögest.

Nein, dass wünsche ich Dir nicht.
Mein Wunsch für Dich lautet:
Dass Du tapfer bist in Stunden der Prüfung,
wenn Andere Kreuze auf Deine Schulter legen.
Wenn Berge zu erklimmen und Klüfte zu überwinden sind.
Wenn die Hoffnung kaum mehr schimmert.
Dass jede Gabe, die Gott Dir schenkt, mit Dir wachse,
und sie dazu diene, denen Freude zu schenken, die Dich mögen.
Dass Du immer einen Freund hast, der es wert ist, so zu heißen.
Dem Du vertrauen kannst. Der Dir hilft, wenn Du traurig bist.
Der mit Dir gemeinsam den Stürmen des Alltags trotzt.

Und noch etwas wünsche ich Dir:
Dass Du in jeder Stunde der Freude und des Schmerzes die Nähe und Liebe Gottes spürst.
Das ist mein Wunsch für Dich, und für alle, die Dich mögen.
Das ist mein Wunsch für Dich, heute und für alle Tage.

Deine Ulrike

Mittwochsimpuls ( 08.11.17) Sei du selbst

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Gebet:

Dass ich wert bin in deinen Augen,

übersteigt mein Fühlen und Begreifen,

aber deine Zusagen sind verlässlicher

als meine unbeständigen Gefühle.

Und wenn es auch ein langer Weg sein mag,

bis ich mich zu sehen lerne, so weiß ich doch:

Du hast ungezählte Möglichkeiten,

mir Anteil zu schenken an deinen guten Gedanken über mich.

Antje Sabine Naegeli

Jesaja 53,4: Du bist kostbar in meinen Augen und ich liebe Dich!

Gottes Liebe zu den Menschen ist unbeschreiblich, unfassbar und überwältigend. Jeder Mensch ist einzigartig geschaffen, ein Unikat, ein Wunderwerk Gottes.

„Ich danke dir Gott, dass ich wunderbar gemacht bin, wunderbar sind deine Werke, das erkennt meine Seele.“ (Psalm 139, 14)

Ich darf „sein“. Gott liebt mich. Er kennt mein Herz. Er kennt auch meine Begrenztheit, meine Fehler, meine Schwachheit.

Er denkt viel größer über mich, als ich selbst es tue. Er traut mir mehr zu, als ich mir selber zutraue. Er findet mich wertvoll, unabhängig von dem was ich leiste.

Gott liebt dich nicht, weil du so wertvoll bist,
sondern
du bist wertvoll,
weil Gott dich so liebt.
Dietrich Bonhoeffer

Gott hat mir Begabungen und Fähigkeiten geschenkt, die nur ich habe. Deshalb brauche ich mich nicht mit anderen zu vergleichen oder messen.

Mein Ziel ist es zu erkennen, wie Gott mich gemeint hat und in seiner Bestimmung für mein Leben zu leben. Mich erkennen wie Gott mich gemeint hat, kann ich nur, wenn ich mein Herz öffne und ihm begegne, wenn ich ihn im Gebet frage und er mir eine Antwort ins Herz legt.

Du bist unser Vater. Wir sind der Ton, du bist der Töpfer und wir sind das Werk deiner Hand.Jesaja 64,7

Gott zeigt uns seine Liebe in seinem Wort, da kann ich ihm begegnen, sein Vaterherz kennenlernen. Das Wort Gottes, die Bibel ist ein Liebesbrief Gottes an uns Menschen:

Vielleicht kennst Du mich nicht, aber ich weiss alles über Dich. (Die Bibel, Psalm 139,1)
Ich weiss, wann Du Dich setzt und wann Du aufstehst. (Psalm 139,2)
Alle Deine Wege sind mir bekannt. (Psalm 139,3)
Sogar die Haare auf Deinem Kopf sind gezählt. (Matthäus 10,29-31)
.Denn ich habe Dich nach meinem Bild geschaffen. (1. Mose 1,27) Ich kannte Dich, noch bevor Du empfangen wurdest. (Jeremia 1,4-5)
Ich habe Dich erwählt, als ich die Schöpfung plante. (Epheser 1,4.11) Du warst kein Fehler. (Psalm 139,15) Ich habe festgelegt, wann Du geboren werden solltest und wo Du leben würdest. Apostelgeschichte 17,26)
Du bist wunderbar gemacht. (Psalm 139,14) Ich habe Dich im Leib Deiner Mutter geformt. (Psalm 139,13)
Ich bin Dir falsch dargestellt worden von denen, die mich nicht kennen. (Johannes 8,41)
Ich bin nicht weit weg und zornig, sondern der vollkommene Ausdruck der Liebe. (1. Johannes 4,16) Es ist mein Verlangen, Dich mit Liebe zu überschütten. (1. Johannes 3,1)
Einfach, weil Du mein Kind bist und ich Dein Vater bin. (1. Johannes 3,1)
Ich biete Dir mehr, als Dein irdischer Vater es je tun könnte. (Matthäus 7,11)
Denn ich bin der vollkommene Vater. (Matthäus 5,48) Jede gute Gabe, die Du empfängst, kommt aus meiner Hand. (Johannes 1,16) Denn ich sorge für Dich und begegne Dir in allen Nöten. (Matthäus 6,31-32)
Mein Plan für Deine Zukunft ist immer Hoffnung. (Jeremia 31,3)  Weil ich Dich mit ewiger Liebe liebe. (Jeremia 31,3) Meine Gedanken über Dich sind unzählbar, wie der Sand am Meeresufer. (Psalm 139,17-18) Ich singe vor Freude über Dich. (Zefania 3,17)
Ich werde nicht aufhören, Dir Gutes zu tun. (Jeremia 32,40)
Denn Du bist mein wertvollster Besitz. (2. Mose 19,5)  Erfreue Dich an mir, und ich werde Dir die Wünsche Deines Herzens erfüllen. (Psalm 37,4) Denn ich bin es, der diese Wünsche in Dich hineingelegt hat. (Philipper 2,13) Ich kann mehr für Dich tun, als Du Dir vorstellen kannst. (Epheser 3,20) Du vermagst alles durch mich, der Dich stark macht. (Philipper 4,13) Denn ich bin Dein grösster Ermutiger. (2. Thessalonicher 2,16-17)
Ich schenke Dir Fähigkeit. (2. Korinther 3,5)
Ich gebe Dir Kraft und Besonnenheit. (2. Timotheus 1,7) Ich bin auch der Vater, der Dich in allen Nöten tröstet. (2. Korinther 1,3)
Du kannst Dich in aller Not auf mich verlassen. Wenn Du ein gebrochenes Herz hast, bin ich nah bei Dir. (Psalm 34,19) Wie ein Hirte sein Schaft trägt, habe ich Dich an meinem Herzen getragen. (Jesaja 40,11) Eines Tages werde ich jede Träne von Deinen Augen abwischen. (Offenbarung 21,4) Ich stehe zu Dir.
Meine Fülle ist unermesslich. (139,17)  Ich stille Deine tiefste Sehnsucht.
Ich gebe Dir Liebe, welche die Furcht vertreibt. (1. Johannes 4,18) Ich antworte Dir und befreie Dich aus all Deiner Not. (Psalm 34,5) Ich bin Dein Vater und ich liebe Dich genauso, wie ich meinen Sohn Jesus liebe. (Johannes 17,23) Denn in Jesus ist meine Liebe zu Dir offenbart. (Johannes 17,26)  Er ist das vollkommene Abbild meines Wesens(Hebräer 1,3) Und er kam, um Dir zu beweisen, dass ich für Dich und nicht gegen Dich bin. (Römer 8,31) Ich bin das Wasser für den Durstigen.  Und um Dir zu sagen, dass ich Dir Deine Sünden nicht anrechne. (2. Korinther 5,19)
Jesus starb, damit Du und ich miteinander versöhnt werden können. (2. Korinther 5,18) Durch Jesus ist Deine Schuld vergeben. (Epheser 1,7) Durch Jesus bist Du gut genug. (2. Korinther 5,21) Jesu Tod war der tiefste Ausdruck meiner Liebe zu Dir. (1. Johannes 4,9-10) Ich gab alles hin, was ich liebe, um Deine Liebe zu gewinnen. (Römer 8,32)
Ich will nie mehr an Deine Sünden und bösen Taten denken. (Hebräer 10,17)
Wenn Du das Geschenk meines Sohnes annimmst, dann nimmst Du mich an. (1. Johannes 2,23) Ich bin Dein Tröster.  Wer sich an meinen Sohn hält, wird nicht verurteilt. (Johannes 3,18) Ich habe Dich bei Deinem Namen gerufen.
Und nichts kann Dich jemals wieder von meiner Liebe trennen. (Römer 8,38-39) Bei mir findest Du Schutz. (Psalm 32)  Ich bin das Licht in der Finsternis. Deine Gebete sind in meinem Gedächtnis. (Apostelgeschichte 10,5)
Aus Liebe habe ich Dich dazu bestimmt, dass Du mein Kind bist. (Epheser 1,5-6)
Nimm mich an und ich werde das grösste Freudenfest veranstalten. (Lukas 15,4-7)
Ich bin immer Vater gewesen und werde immer Vater sein. (Epheser 3,14-15)
Ich schenke Dir lebendige Hoffnung. Ich frage Dich: Willst Du mein Kind sein? (Johannes 1,12) Folge mir nach, ich rette Dich.  Ich warte auf Dich! (Lukas 15,11-32)

Quelle: Jesus.ch

 

Sei gesegnet mit Gottes unendlicher Liebe

Deine Ulrike

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Zitat

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Jesus Christus spricht: Ihr habt mich nicht erwählt; sondern ich habe euch erwählt und gesetzt, daß ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibe, auf daß, so ihr den Vater bittet in meinem Namen, er’s euch gebe.

Joh 15,16

„Deine Augen sahen mich, da ich noch unbereitet war, und alle Tage waren auf dein Buch geschrieben, die noch werden sollten, als derselben keiner da war“ (Ps 139,16).

„Gott ist meine starke Feste, und er lenkt vollkommen meinen Weg“ (2Sam 22,33).

„Das Herz des Menschen erdenkt seinen Weg, aber der HERR lenkt seine Schritte“ (Spr 16,9).

Mittwochsimpuls (01.11.17) Loslassen

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Herbst- die Zeit der fallenden Blätter

In dieser Jahreszeit, in der die Tage kürzer werden, die Sonne an Kraft verliert und die Bäume und Sträucher ihre Blätter loslassen, wird uns auch immer wieder die Vergänglichkeit bewusst. In unserem Leben gibt es immer wieder Phasen des Loslassens.

Jede und jeder von uns muss ganz unterschiedliches Loslassen: Menschen. Lebensformen. Auch Ansichten und Einstellungen, Lebensgewohnheiten.
Wir müssen auch loslassen ohne es zu wollen. Oft werden wir nicht einmal gefragt. Unser Leben gleicht einem andauernden Umzug. Wir ziehen nicht nur von einem Ort zum nächsten, auch von einem Lebensabschnitt in den anderen und können nicht immer alles mitnehmen, was uns wichtig ist.
„Loslassen“ ist schwer. Ärzte und Psychologen wissen, dass viele Krankheiten daher kommen, weil Menschen einfach nicht „loslassen“ können und alles krampfhafte Festhalten sich auch auf die körperliche Gesundheit auswirken kann.

Jeder Lebensabschnitt beeinhaltet auch immer ein Loslassen. Das ist nicht immer einfach, vieles würden wir gerne festhalten. Nur wenn wir loslassen kann Neues entstehen. Was hindert uns? Meist scheint es uns sicherer zu sein an dem Festzuhalten, was wir kennen, wir haben Angst vor dem Ungewissen.

Festhalten hat also mit Angst zu tun. Wie können wir diese überwinden?

Wir müssen aus der ängstlichen Haltung herauskommen und stattdessen lernen zu vertrauen. Anstelle der Angstgedanken lernen wir eine vertrauensvolle Haltung einzunehmen.  Loslassen ist nur durch Vertrauen möglich.

Es gibt jemanden ,dem wir immer vertrauen können, in jeder Lebenslage. Es ist Jesus. Jesus will etwas Neues in uns schaffen. Wir lassen alles los, was uns nicht gut tut, das was uns schadet, um uns auf ein Leben mit Jesus einzulassen, der einen guten Plan für unser Leben hat und uns in die Freiheit führen möchte. Wo Türen sich schliessen, öffnet er uns neue, führt uns auf seine guten Wege. Auf ihn können wir uns immer verlassen, er bleibt immer derselbe, er ist der Grund auf dem wir stehen. Jesus unser Licht, der Weg, die Wahrheit und das Leben.

Gehört also jemand zu Christus, dann ist er ein neuer Mensch. Was vorher war, ist vergangen, etwas völlig Neues hat begonnen.  2.Korinther 5,17

Schaut nach vorne, denn ich will etwas Neues tun! Es hat schon begonnen, habt ihr es noch nicht gemerkt? Durch die Wüste will ich eine Straße bauen, Flüsse sollen in der öden Gegend fließen. Jesaja 43,19

Unser Vertrauen auf ihn verändert unsere Gedanken, nimmt uns die Angst.

Loslassen hat also mit Vertrauen zu tun. Wir brauchen einen Halt bevor wir loslassen können.  Durch das Loslassen können wir wieder nach vorne schauen.

Wir können nicht tiefer fallen als in die liebenden Hände Gottes. Unser Vertrauen gründet auf dem Wissen, dass Gott immer nur das Beste für unser Leben möchte. Wenn wir ihm vertrauen, wird er uns führen durch alle Lebensabschnitte. Und selbst den Tod brauchen wir als Kinder Gottes nicht zu fürchten, denn im Tod werden wir auf ewig mit ihm vereint sein.

In der Bibel gibt es auch eine Geschichte über das Loslassen,  das Gleichnis vom verlorenen Sohn:

Und er [Jesus] sprach: Ein Mensch hatte zwei Söhne.
Und der jüngere von ihnen sprach zu dem Vater: Gib mir, Vater, das Erbteil, das mir zusteht. Und er teilte Hab und Gut unter sie.
Und nicht lange danach sammelte der jüngere Sohn alles zusammen und zog in ein fernes Land; und dort brachte er sein Erbteil durch mit Prassen.
Als er nun all das Seine verbraucht hatte, kam eine große Hungersnot über jenes Land und er fing an zu darben
und ging hin und hängte sich an einen Bürger jenes Landes; der schickte ihn auf seinen Acker, die Säue zu hüten.
Und er begehrte, seinen Bauch zu füllen mit den Schoten, die die Säue fraßen; und niemand gab sie ihm.
Da ging er in sich und sprach: Wie viele Tagelöhner hat mein Vater, die Brot in Fülle haben, und ich verderbe hier im Hunger!
Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir.
Ich bin hinfort nicht mehr wert, dass ich dein Sohn heiße; mache mich zu einem deiner Tagelöhner!
Und er machte sich auf und kam zu seinem Vater. Als er aber noch weit entfernt war, sah ihn sein Vater und es jammerte ihn; er lief und fiel ihm um den Hals und küsste ihn.
Der Sohn aber sprach zu ihm: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir; ich bin hinfort nicht mehr wert, dass ich dein Sohn heiße.
Aber der Vater sprach zu seinen Knechten: Bringt schnell das beste Gewand her und zieht es ihm an und gebt ihm einen Ring an seine Hand und Schuhe an seine Füße
und bringt das gemästete Kalb und schlachtet’s; lasst uns essen und fröhlich sein!
Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist gefunden worden. Und sie fingen an, fröhlich zu sein. Lukas 15

In diesem Gleichnis sehen wir den Vater, der seinen geliebten  jüngeren Sohn loslassen muss. Wir können uns vorstellen, dass ihm das sicherlich nicht leicht gefallen ist und trotzdem hat er ihn ziehen lassen.

Auch der Sohn, der weggeht muss loslassen, sein Zuhause, seine Familie. Wir sehen er lässt alles los, seine Sicherheit, seinen Halt,  es fällt ihm nicht schwer, jedoch auf seinem Weg kommt er in Schwierigkeiten und verliert alles.

Auch Gott lässt in dieser Geschichte los. Er lässt die Menschen los. Er lässt uns die freie Entscheidung. Er zwingt niemandem zum Glauben an ihn. Wir haben die Freiheit.

Aber er freut sich über jeden, der umkehrt und zu ihm zurückkommt. Er ist auch noch da, wenn wir unsere eigenen Wege gegangen sind und dabei gescheitert sind. Er empfängt uns immer wieder mit offenen Armen, wie ein barmherziger Vater.

Wenn er unsere Wege begleitet, sind wir nie mehr alleine und müssen nicht alles aus eigener Kraft schaffen. Gott selbst ist unsere Kraft und unsere Stärke.

Sei gesegnet

Deine Ulrike

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