Bericht Frauentag vom 28.10.17 Komm nah um weit zu gehen

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Gestern durften wir wieder einen wunderschönen Tag erleben und gemeinsam Gott suchen und finden. Der Südtiroler Frauentag wird alle zwei Jahre von den verschiedenen Freikirchen in Südtirol organisiert und ist jedesmal sehr bereichernd und motivierend.

Das heurige Thema war “ Komm nah um weit zu gehen“. Eingeladen war die Referentin Angela Gaeta. Sie ist in Cornwall, England aufgewachsen und lebt schon viele Jahre mit ihrem Mann Gianni in Wien. Aufgewachsen als Großbauerntochter in Cornwall, England, verband Angela schon seit ihrem ersten Österreichbesuch mit 17 Jahren eine Liebe zu diesem Land. Während ihrer theologischen Ausbildung auf dem International Bible Training Institute in England lernte sie ihren Mann kennen. 1986 kamen die beiden nach Österreich. Beide engagieren sich sehr in der Betreuung und dem Aufbau lokaler Gemeinden.

22228208_10214989521919389_5448460059846191695_nAngelas Liebe für Österreich und Menschen ist einzigartig. Es ist ihr ein besonderes Anliegen, Menschen zu helfen eine persönliche Glaubensbeziehung zu Gott zu gewinnen und darin zu wachsen. Sie ist Pionierin mit Leib und Seele und scheut nicht davor zurück, erste Schritte zu setzen, wenn es darum geht neue Bereiche in Angriff zu nehmen. Ihre Lebensgeschichte ist sehr eindrücklich und von Höhen und Tiefen geprägt. In alledem durfte sie die Führung und Gegenwart Gottes immer wieder erleben. Ihr Vertrauen und Gehorsam Gott gegenüber sind vorbildhaft.

Am Vormittag sprach sie über die Großzügigkeit und verschwenderische Liebe Gottes. Wir haben einen Gott, der es gut mit uns meint und uns reich beschenken möchte. Es liegt an uns, diese Geschenk anzunehmen und auch abzuholen.

Du deckst mir einen Tisch vor den Augen meiner Feinde. Du nimmst mich als Gast auf und salbst mein Haupt mit Öl.Du überschüttest mich mit Segen. Psalm 23,5

Seine Liebe ist bedingungslos, wir müssen nicht erst alles richtig machen, etwas leisten, um an seinem Tisch Platz nehmen zu dürfen. Oft fühlen wir uns so, als wären wir es nicht wert, wären wir nicht würdig. Wir kämpfen mit Minderwertigkeit und vergleichen uns mit anderen. Gott aber sagt: „Komm“. Er ruft uns zu sich. Gott ist niemals ermahnend, sonder immer einladend:

Komm, so wie du bist ( mit all deinen Mängeln, Schwierigkeiten, Sorgen usw.). Lass mich dein Herz mit meiner Gegenwart und Liebe erfüllen und danach werden wir alles gemeinsam regeln.

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Wir können leben aus der Fülle. Um das tun zu können, müssen wir wissen wo wir hinkommen können um aufzutanken. Wir müssen wissen, wo die Quelle ist, die alle unsere Bedürfnisse kennt und wo wir körperlich, seelisch und geistlich gestärkt werden.

Diese Quelle ist kein bestimmter Ort, es ist eine Person. Wir müssen zu Jesus kommen. Er ist es, der uns die Vaterliebe zeigt. Es ist die Beziehung zu Jesus, die uns heil macht.

Wir müssen uns Zeit nehmen, im Gebet zu ihm zu kommen, im Wort Gottes zu lesen, uns ermutigen lassen, seine Zusagen und Verheissungen in uns aufnehmen.

So können wir gerüstet sein, wenn Stürme in unserem Leben toben.

Während der wunderbaren Lobpreiszeit hatte jede Frau die Möglichkeit symbolisch zu einem reich gedeckten Tisch zu kommen und und Gottes Gegenwart zu erleben oder für sich beten zu lassen. Es war ein tief bewegender Moment. Es berührte mich sehr, zu sehen, wie viele Frauen, viele auch zum ersten Mal, den Mut hatten zu Gottes Tisch zu kommen und die Herzen für Jesus öffneten. Ich bin so dankbar für das Wirken Gottes.

Am Nachmittag ging es darum aus dieser Fülle Gottes heraus zu leben und reichlich davon mitzunehmen in unsere Welt. Wir werden so sehr von Gott beschenkt, dass wir davon weitergeben können an unser Umfeld, da wo Gott uns hingestellt hat. Dort können wir Gottes Liebe sichtbar machen für andere, in unserer Familie, Arbeitstelle, Freizeit, im Dienst in der Gemeinde. Jeder von uns ist einzigartig geschaffen und kann sich mit seinen Begabungen einbringen. Wir sind der Leib Christi, lebendige Bausteine im Reich Gottes. Wir dürfen genau so sein, wie Gott uns geschaffen hat. Jeder ist wichtig. Es ist wie im einem Puzzle, wenn ein Teil fehlt, können wir es nicht zusammenstellen. Jede Aufgabe ist wichtig.

So ist es wichtig auf Gottes Stimme zu hören, und auch nicht alleine zu gehen. Gott hat vorgesehen dass wir in Gemeinschaft leben, damit wir uns gegenseitig ermutigen und stärken und in schwierigen Situationen füreinander da sind.

Wir durften beim Mittagessen und in der freien Zeit eine tolle Gemeinschaft erleben und das wunderbare Panorama und schöne Wetter geniessen. Auch dieses Jahr wieder bin ich mit neuen Perspektiven nach Hause gekommen.

 

 

Ich wünsche dir eine gesegnete Woche!

Deine Ulrike

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2 Gedanken zu “Bericht Frauentag vom 28.10.17 Komm nah um weit zu gehen

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