Mittwochsimpuls (20.12.17) Weihnachten

Ich werde Weihnachten in meinem Herzen ehren und versuchen, es das ganze Jahr hindurch aufzuheben.Charles Dickens

WEIHNACHTEN  GOTT BEGEGNET DEN MENSCHEN

An Weihnachten feiern wir die Geburt von Jesus, dem Sohn Gottes vor 2000 Jahren. Doch was hat das Kommen Jesu mit uns persönlich heute zu tun?

Ich denke Weihnachten ist ein Fest der Begegnung.

Gott sandte den Engel Gabriel zu einer jungen Frau in die Stadt Nazareth in Galiläa. Sie hiess Maria und war mit Josef verlobt, einem Nachkommen von David. Der Engel trat bei ihr ein und sagte: „Gott grüsst dich, Gott hat dich lieb und er ist mit dir.“ Diese Worte erschreckten sie und sie fragte sich, was das für ein seltsamer Gruss sei. Da sagte der Engel zu ihr: „Hab keine Angst, Maria, Gott hat dich ausgewählt, bald wirst du ein Kind erwarten. Du wirst einen Sohn bekommen und sollst ihn Jesus nennen. Er wird ein berühmter Mann werden und man wird von ihm sagen, er sei der Sohn des Höchsten. Gott, der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben und er wird für immer König sein über das Volk Israel. Lukas Kapitel 1

Maria ein erschrockenes junges Mädchen hat eine übernatürliche Begegnung, welche ihr Leben komplett verändern wird. Sie erkennt, dass ein grosses Ereignis bevorsteht und mich beeindruckt vor allem ihr Gehorsam und Glaube, und darin ist sie mir ein großes Vorbild.  Sie vertraute darauf, dass für Gott nichts unmöglich war. Die Erscheinung des Engels hat ihr alles offenbart und sie war überwältigt, die Zusage Gottes, dass sie auserwählt war und er mit ihr war, nahm ihr die Angst und Zweifel. Gott musste sie tief im Herzen berührt haben.

Da sagte Maria: „Gut, ich gehöre Gott. Es soll geschehen, was du gesagt hast.“ Lukas 1,38

Maria behielt alles, was geschehen war, in ihrem Herzen, sie dachte viel darüber nach und prägte sich alles gut ein. Lukas 2,19

 

In der Weihnachtsgeschichte lesen wir auch von den Hirten, denen auf dem Feld plötzlich ein Engel begegnete.

Der Engel sagte: »Fürchtet euch nicht! Ich verkünde euch eine Botschaft, die das ganze Volk mit großer Freude erfüllen wird: Heute ist für euch in der Stadt, in der schon David geboren wurde, der versprochene Retter zur Welt gekommen. Es ist Christus, der Herr. Lukas 2,10-11

Diese Botschaft setzte die Hirten in Bewegung. Sie machten sich auf, um das Christuskind zu finden. Sie gingen im Glauben, obwohl sie noch nicht gesehen hatten.

Kommt, wir gehen nach Bethlehem. Wir wollen sehen, was dort geschehen ist und was der Herr uns verkünden ließ.« Sie machten sich sofort auf den Weg und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Futterkrippe lag. Lukas 2,15-16

Durch diese Begegnung erlebten sie eine Veränderung. Mitten in ihren Alltag, in ihre Armut als Schafhüter kommt Weihnachten über sie, ganz unerwartet. In ihren Herzen veränderte sich etwas.

Schließlich kehrten die Hirten zu ihren Herden zurück. Sie lobten Gott und dankten ihm für das, was sie gehört und gesehen hatten. Es war alles so gewesen, wie der Engel es ihnen gesagt hatte Lukas 2,20

 

Weihnachten beginnt mit einer Begegnung. Eine Begegnung mit Gott, die unser Herz verändert, in unseren Alltag spricht, die uns in Bewegung setzt. Gottes Liebe ist ein Geschenk für jeden von uns. Jederzeit dürfen wir es auspacken, nicht nur an Weihnachten. Jeden Tag neu möchte Gott uns beschenken. Er schenkt uns Freude, Frieden mit Gott und den Menschen, Vergebung, Liebe, Trost, Hoffnung.

Begegnung mit Jesus verändert Menschen. Davon lesen wir viele Geschichten in der Bibel und auch heute ist seine Liebe erfahrbar. Wer sich auf eine Begegnung mit ihm einlässt wird verändert in seinem Herzen, in seinen Gedanken, in seinen Worten, seiner Sichtweise.

Er spricht auch in unser Leben:

Ich habe dich lieb und ich bin mit dir

Hab keine Angst, fürchte dich nicht

Gott hat dich ausgewählt

Hab keine Angst, schau, ich bringe dir eine gute Nachricht, eine grosse Freude

Dein Retter, Christus der Herr, ist auf die Welt gekommen

Wie die Hirten
Text : Markus Till

O mein Jesus, Du kamst in die Welt
wurdest gebor’n in einem Stall im kleinen Betlehem.
Du hast Deinen Thron vertauscht
mit einer Krippe und mit Stroh.
Du zogst Windeln an statt Deinem Königskleid.

O mein Jesus, wer kann versteh’n
was Du dort in jener Nacht hast für uns getan.
Deine Herrlichkeit und Macht
hast Du verlassen und Du kamst
bis hinab in uns’re tiefste Niedrigkeit.

Wie die Hirten komm ich zu Dir
an Deine Krippe und beug’ die Knie.
Deine Liebe ist so groß und ich weiß: Sie gilt auch mir!
So wie Du Dich für mich gabst, geb’ ich mich Dir.

Alle Engel beten Dich an
alle Zeit vor Deinem Thron bis in Ewigkeit.
Doch weil Du uns so sehr liebst kamst Du zu uns in uns’re Welt
mitten in den Schmutz und  in die Dunkelheit.

O mein Jesus, Du kamst auch zu mir
in den Schmutz und in die Nacht meiner Sünden.
Doch Du wurdest mir zum Licht und Deine Liebe macht mich heil.
Staunend seh’ ich, Herr, was Du für mich getan!

Durch Jesus möchte Gott uns Menschen begegnen. Weihnachten ist seine Ankunft in deinem Herzen!

Das wünsche ich dir an Weihnachten und auch an allen anderen Tagen – eine Begegnung mit Gott, welche dich im Herzen tief berührt.

Deine Ulrike

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Die Weihnachtsgeschichte:

Lukas, Kapitel 1, Vers 26-45 und 56
Gott sandte den Engel Gabriel zu einer jungen Frau in die Stadt Nazareth in Galiläa. Sie hiess Maria und war mit Josef verlobt, einem Nachkommen von David. Der Engel trat bei ihr ein und sagte: „Gott grüsst dich, Gott hat dich lieb und er ist mit dir.“ Diese Worte erschreckten sie und sie fragte sich, was das für ein seltsamer Gruss sei. Da sagte der Engel zu ihr: „Hab keine Angst, Maria, Gott hat dich ausgewählt, bald wirst du ein Kind erwarten. Du wirst einen Sohn bekommen und sollst ihn Jesus nennen. Er wird ein berühmter Mann werden und man wird von ihm sagen, er sei der Sohn des Höchsten. Gott, der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben und er wird für immer König sein über das Volk Israel.“ Maria sagte zum Engel: „Wie soll das gehen? Ich habe noch mit keinem Mann geschlafen!“ Aber der Engel gab zur Antwort: „Der Heilige Geist wird kommen und die Kraft Gottes wird dich wie ein Schatten bedeckten. Deswegen wird das Kind, das du erwartest, heilig sein und Sohn Gottes genannt werden. Und schau, Elisabeth, deine Verwandte, erwartet auch einen Sohn, trotz ihres Alters. Sie ist schon im 6. Monat schwanger, obwohl man sich erzählte, sie könne keine Kinder bekommen. Für Gott ist nichts unmöglich.“ Da sagte Maria: „Gut, ich gehöre Gott. Es soll geschehen, was du gesagt hast.“ Da ging der Engel wieder.
Da machte sich Maria auf und ging in eine Stadt im Bergland von Judäa. Sie kam in das Haus von Zacharias und grüsste Elisabeth. Als Elisabeth den Gruss von Maria hörte, machte das Kind in ihrem Bauch einen Freudensprung. Da wurde Elisabeth vom Heiligen Geist erfüllt und sie rief ganz laut: „Du bist gesegnet, mehr als alle Frauen, und gesegnet ist auch dein Kind in deinem Bauch. Wie kommt es, dass die Mutter meines Herrn mich besucht? Schau, als ich deinen Gruss gehört habe, hat das Kind in meinem Bauch vor lauter Freude gehüpft! Oh, bist du glücklich, dass du geglaubt hast, dass sich alles erfüllt, was Gott dir versprochen hat!“
Maria bleib etwa drei Monate bei Elisabeth und dann reiste sie wieder nach Hause.

Lukas, Kapitel 2, Vers 1-19
In dieser Zeit befahl Kaiser Augustus, in seinem Reich eine Volkszählung durchzuführen. Es war die erste Volkszählung und sie fand statt, als Quirinius in Syrien Verwalter war. Alle machten sich auf um in ihre Heimatorte zu gehen, weil sie sich dort in die Steuerlisten eintragen mussten. Auch Josef ging von Galiläa, aus der Stadt Nazareth, nach Judäa, in die Davidsstadt, die Betlehem heisst. Er gehörte ja zu den Nachfahren von David. Dort wollte er sich in die Listen eintragen, zusammen mit seiner Verlobten Maria, die ein Kind erwartete. Als sie ankamen, war es Zeit zu gebären und Maria bekam ihren ersten Sohn. Sie hat ihn in Tücher gewickelt und in eine Futterkrippe gelegt, denn in der Herberge hatten sie keinen Platz gefunden.
In der Gegend von Betlehem waren Hirten auf den Feldern. Sie hielten in der Nacht Wache bei ihren Tieren. Da trat ein Engel, von Gott dem Herrn zu ihnen und Gottes helles Licht strahlte auf. Schrecken erfasste sie und sie hatten grosse Angst, aber der Engel sagte zu ihnen: “ Habt keine Angst, schaut, ich bringe euch eine gute Nachricht, eine grosse Freude, die das ganze Volk betrifft. Heute ist nämlich in der Davids-Stadt euer Retter auf die Welt gekommen, es ist Christus, der Herr. Ihr werdet es erkennen: ihr findet den Säugling in Windeln gewickelt in einer Futterkrippe“.
Plötzlich war rund um den Engel eine grosse Schar des Himmelsheeres, alle lobten Gott und sagten: „Ehre für Gott in der Höhe und auf der Erde Frieden für die Menschen, die er gern hat.“
Die Engel verschwanden wieder im Himmel und die Hirten sagten zueinander: „Wir wollen doch nach Betlehem gehen und die Geschichte ansehen, die passiert ist, und die uns Gott gerade erzählt hat.“ Sie beeilten sich und fanden Maria und Josef und das neugeborene Kind in der Krippe. Sie schauten es an und erzählten dann überall, was ihnen von dem Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, wunderten sich sehr über das, was die Hirten berichteten. Maria behielt alles, was geschehen war, in ihrem Herzen, sie dachte viel darüber nach und prägte sich alles gut ein.
Die Hirten gingen wieder zu ihren Tieren zurück und lobten Gott und rühmten ihn für alles, was sie erlebt hatten, es war wirklich genau so gewesen, wie der Engel es angekündigt hatte.

 

 

 

 

 

 

 

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