Mittwochsimpuls Dankbarkeit

Dankbarkeit ist die beste Medizin gegen Traurigkeit.Peter Hahne

Gesundheit für die Seele (1)

Gottes Wunsch für uns Menschen ist, dass es uns gut geht. Die Bibel  3.Johannes 2: „Mein Lieber, ich wünsche, daß es dir in allen Dingen gut gehe und du gesund seist, so wie es deiner Seele gut geht.“ 

Die Seele in biblischer Sicht ist unser Denken, Handeln und Fühlen. Um seelisch gesund zu bleiben muss ich vor allem auf meine Gedanken achten, denn meine Gedanken werden beeinflussen wie ich mich fühle und wie ich handle.

Wenn ich mich ständig mit negativen Gedanken beschäftige und ihnen Raum gebe, werde ich mich mit Sicherheit nicht gut fühlen. Auf Dauer werden mich solche Gedanken krank machen und meine Lebensfreude rauben. Ich werde unzufrieden und bin ständig in Opferhaltung. Ich beklage mich ständig und daraus resultiert Selbstmitleid.

Undankbarkeit beginnt mit dem Vergessen. Aus Vergessen folgt Gleichgültigkeit, aus der Gleichgültigkeit Unzufriedenheit, aus der Unzufriedenheit Verzweiflung, aus der Verzweiflung der Fluch. Dietrich Bonhoeffer

“ Der Prüfstand für das Glücklichsein ist die Dankbarkeit“ (Chesterton)

In der Bibel lesen wir von der positiven Auswirkung der Dankbarkeit:

«Dank ist die Opfergabe, an der ich Freude habe; und wer auf meinen Wegen geht, erfährt meine Hilfe.» (Die Bibel, Psalm 50, Vers 23.)

Dankbarkeit ist Balsam für die Seele, eine heilsame Medizin.

Eine dankbare Haltung kann ich einüben, indem ich umdenke, mir bewusst mache für was ich alles dankbar sein kann. Nichts auf dieser Welt ist selbstverständlich, alles ist ein Geschenk.

Dankbarkeit ist demütig genug, sich etwas schenken zu lassen. Der Stolze nimmt nur, was ihm zukommt. Er weigert sich, ein Geschenk zu empfangen. ( Dietrich Bonhoeffer)

Was mir persönlich hilft ist es, aufzuschreiben wofür ich dankbar bin. Am Ende eines jeden Tages kann ich so einiges aufzählen. Das kann ein tolles Erlebnis sein, ein schöner Spaziergang, eine Begegnung mit Freunden,  usw. Beim Aufschreiben der Dinge wofür ich dankbar bin, merke ich dass die Liste nicht aufzuhören scheint. Für die Gesundheit, für die Familie, für die Freunde, dafür ein Haus über dem Kopf zu haben, für die wunderbare Schöpfung, die Bewahrung vor Unfällen, für die Führung Gottes usw,

Oft im Trubel des Alltags vergesse ich daran zu denken und Gott dafür zu danken.Ich sollte es viel öfter tun. Denn wenn ich es tue merke ich wie gut es mir tut. Es verändert meinen Blickwinkel. Ich schaue auf das was gut ist und konzentriere mich nicht auf Schwierigkeiten, Fehler usw. Es bewahrt meine Freude.

Sich freuen heißt: Ausschauen nach Gelegenheit zur Dankbarkeit.

(Karl Barth )

Gott möchte dass ich mich freue in jeder Lebenslage, was auch immer geschieht.

Es ist leicht dankbar zu sein wenn es mir gut geht und ich keine Probleme habe. Aber wie kann ich dankbar sein wenn es mal nicht so läuft wie ich mir es wünsche? In schwierigen Situationen, Krisen, Beziehungsproblemen, Krankheit usw.

In solchen Zeiten bin ich vor allem dankbar, dass ich Jesus an meiner Seite habe, dass ich die Situationen nicht alleine meistern muss. Er gibt mir Halt und Trost und den Mut weiterzugehen. Seine Liebe trägt mich.

Wenn ich zurückschaue, bin ich auch für die schwierigen Zeiten dankbar. Denn genau in diesen Zeiten war Gott mir sehr nahe und die Beziehung zu ihm ist gewachsen.

So sehe ich die Krise nicht mehr als Bedrohung, nein es ist eine Chance. Die Chance Gottes liebende Hand zu ergreifen und mit ihm gemeinsam weiterzugehen….

Seid allezeit fröhlich, betet ohne Unterlass, seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch. 1. Thessalonicher 5, 16-18

Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden! Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, wird eure Herzen und Sinne in Christus Jesus bewahren Philipper 4, 6-7

Seid beharrlich im Gebet und wacht in ihm mit Danksagung! Kolosser 4,2

Ich danke dem HERRN von ganzem Herzen
und erzähle alle deine Wunder. Psalm 9,2

Dankbarkeit sucht über der Gabe den Geber. Dietrich Bonhoeffer

Dankbarkeit ist eine Einstellung-eine schöne Geschichte:

Ein 92-jähriger Mann beschloss nach dem Tod seiner Frau, ins Altersheim zu gehen. Die Wohnung schien ihm zu groß, und er wollte für seine letzten Tage auch noch ein bisschen Gesellschaft haben, denn er war geistig noch in guter Verfassung.Im Heim musste er lange in der Halle warten, ehe ein junger Mann zu ihm kam und mitteilte, dass sein Zimmer nun fertig sei. Er bedankte sich und lächelte seinem Begleiter zu, während er, auf seinen Stock gestützt, langsam neben ihm herging.Bevor sie den Aufzug betraten erhaschte der Alte einen Blick in eines der Zimmer und sagte. „Mir gefällt es sehr gut.“ Sein junger Begleiter war überrascht und meinte, er habe doch sein Zimmer noch gar nicht gesehen.
Bedächtig antwortete der alte Mann. „Wissen Sie, junger Mann, ob ich den Raum mag oder nicht, hängt nicht von der Lage oder der Einrichtung, sondern von meiner Einstellung ab, von der Art, wie ich ihn sehen will. Und ich habe mich entschieden, glücklich zu sein. Diese Entscheidung treffe ich jeden Morgen, wenn ich aufwache, denn ich kann wählen.
Ich kann im Bett bleiben und damit hadern, dass mein Körper dies und jenes nicht mehr so reibungslos schafft – oder ich kann aufstehen und dankbar sein für alles, was ich noch kann. Jeder Tag ist ein Geschenk, und solange ich meine Augen öffnen kann, will ich sie auf den neuen Tag richten, und solange ich meinen Mund öffnen kann, will ich Gott danken für all die glücklichen Stunden, die ich erleben durfte und noch erleben darf.

Wofür kannst du heute dankbar sein? Ich freue mich über Kommentare.

Deine Ulrike

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5 Gedanken zu “Mittwochsimpuls Dankbarkeit

  1. Theophilia 14. März 2018 / 8:22

    Liebe Ulrike, danke für Deinen Beitrag zur Dankbarkeit. Mein Beitrag: ein Dankbarkeitstagebuch. DIch habe das 10Tage Dankbarkeitsexperiment von Peter Beer verfolgt. Daher kommt der Tipp. Aber dieser Tipp wird immer wieder erwähnt. Die Lebenseinstellung hängt nicht von den Umständen ab. Sie hängt von unseren Gedanken dazu ab. Hab einen guten Tag. Liebe Grüße Theophilia

    Gefällt 1 Person

  2. Theophilia 14. März 2018 / 8:23

    Hat dies auf Theophilia liest rebloggt und kommentierte:
    Der Beitrag von Ulrike Nägele finde ich so weitreichend, dass ich ihn gerne Reposte. Habt einen guten Tag damit. Liebe Grüße Theophilia

    Gefällt mir

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