Mittwochsimpuls Stille

Der HERR wird für euch kämpfen, ihr aber werdet still sein

Gott verspricht: Seine Kraft wirkt in mir, ich brauche mich nicht abzumühen, ich kann in ihm ruhen, er geht voran. Er hat alles in seiner Hand, er sorgt für mich und schenkt mir Frieden. Gott ist mächtig und behält die Kontrolle in jeder Situation. Er hat einen guten Plan.

Ich kann ihm ruhig vertrauen, er verschafft mir Recht und weist mir den Weg. Ich kann abwarten auf Gottes Eingreifen und  erkennen wie schwierige Umstände im Rückblick Gutes bewirken und meinen Glauben stärken.

Der Schlüssel liegt in der Stille: Es ist wichtig, dass ich Zeit mit und bei Gott verbringe um eine neue Sicht der Dinge zu bekommen, damit sich meine Gedanken verändern und ich Gottes Perspektive in der Situation erkennen kann. In der Stille kann ich auf Gott hören, mich von ihm führen und leiten lassen. Ich kann vertrauen und im Gehorsam Schritte wagen.

„Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft vollendet sich in der Schwachheit. Darum will ich mich am allerliebsten rühmen meiner Schwachheit, auf dass die Kraft Christi bei mir wohne“ 2. Korinther 12,9

In der Stille erlebe ich die Herrlichkeit und Macht Gottes. Auch in den Stürmen des Lebens darf ich ruhig bleiben im Vertrauen auf ihn.

„Seid stille und erkennet, dass ich Gott bin!“ Psalm 46,11

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Meistens ist es sehr schwierig im Alltag zur Ruhe zu kommen, Zwischen den vielen Verpflichtungen, Terminen, Arbeit, Haushalt, Kinder, Freizeit, Sport, Aktivitäten in Gemeinde/Kirche ist es notwendig dass ich mir bewusst auch Zeiten einplane, wo ich einfach einmal gar nichts tue, loslasse und zur Ruhe komme. Diese Zeit ist wichtig, notwendig und kostbar. Ich muss lernen auch „Nein“ sagen zu können, meinen Perfektionismus aufgeben um mich zu schützen und mir Oasen der Stille schaffen, welche ich als Kraftquelle nutzen kann.

„Steh still und betrachte, was Gott Wunderbares tut“ Hiob 37,14

Stille ist wichtig für Körper, Seele und Geist. Deshalb hat Gott den Sonntag geschaffen als Ruhetag. Ein Tag zum Ausspannen, Ausruhen und Kräfte sammeln und Zeit für Anbetung und Gemeinschaft mit Gott.

„Denk an den Sabbat und heilige ihn.

Sechs Tage in der Woche sollst du arbeiten und deinen alltäglichen Pflichten nachkommen,

der siebte Tag aber ist ein Ruhetag für den Herrn, deinen Gott. An diesem Tag darf kein Angehöriger deines Hauses irgendeine Arbeit erledigen. Das gilt für dich, deine Söhne und Töchter, deine Sklaven und Sklavinnen, dein Vieh und für alle Ausländer, die bei dir wohnen.

Denn in sechs Tagen hat der Herr den Himmel, die Erde, das Meer und alles, was darin und darauf ist, erschaffen; aber am siebten Tag hat er geruht. Deshalb hat der Herr den Sabbat gesegnet und für heilig erklärt“ 2. Mose 20, 8-11

In der Stille kann ich Gottes Wirken in meinem Leben erkennen, meine Gedanken sortieren, mich daran erinnern, was er für mich schon getan hat und dankbar sein.

Zum Thema Ruhe: Eine Interviewreihe verschiedener christlicher Blogger auf dem Blog Familienleben mit Gott:

Ruhe- und wie ist das bei dir?

Hier findest du die anderen Beiträge dieser Interviewreihe:

Florian Hettig von „Plakatschmiede – Der Bible Blog“

„Ruhe wird überschätzt!“ […] „Ruhe ist notwendig!“ (Florian)

Ulrike Nägele von „Glaube-Hoffnung-Liebe“

„Diese Ruhe, von der ich spreche, kann ich trotz eines gefüllten Terminkalenders haben, diese Ruhe schenkt mir Gott.“ (Ulrike)

Heike Webner von „Expedition Leben“

„Meine Oase ist der Wald.“ (Heike)

Natalie Meyer von „Erdperle“

„Ich merke, dass es auch möglich ist, mitten im Alltagstrubel ruhig zu werden.“ (Natalie)

Nici Schweiger von „Milch und Honig“

„Interessanterweise empfinde ich es zumindest im Moment so, als wäre “zur Ruhe kommen” gar nicht unbedingt an freie Zeit gebunden.“ (Nici)

Gebet: Danke Vater im Himmel, daß du einen guten Plan für mein Leben hast, daß ich mich nicht alleine abmühen muss, daß deine Kraft in mir wirkt. Danke, daß ich bei dir zur Ruhe kommen darf. Danke, dass du mir Zeiten der Ruhe und Entspannung schenkst, daß ich alles loslassen kann, was mich belastet. Danke, daß du meine Kraftquelle bist und daß du zu mir sprichst, wenn ich stille bin. Amen

Das wünsche ich dir, immer wieder Zeiten der Stille und Ruhe in der Gegenwart Gottes, wo du auftanken kannst.

Deine Ulrike

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