Mittwochsimpuls Stark wie ein Baum

Gesegnet der Mensch, der auf den HERRN vertraut und dessen Hoffnung der HERR ist.8 Er ist wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und zum Bach seine Wurzeln ausstreckt_ Er hat nichts z

So stark wie ein Baum möchte ich sein.
Nichts soll mich so schnell umwerfen,
was mir in die Quere kommt.
So fest wie ein Baum möchte ich sein.
Nichts soll mich so schnell abbringen
von meinen Entscheidungen.
Viel stärker als ein Baum
kann dein Vertrauen sein.
Viel fester als ein Baum
können deine Entschlüsse sein,
wenn du dich auf den Herrn verlässt,
der Himmel und Erde gemacht hat

Hermann Traub

An mehreren Stellen in der Bibel wird der Mensch mit einem Baum verglichen. Wenn ich im Wald spazierengehe sehe ich viele mächtige, große Bäume. Viele sind kräftig und bleiben standhaft, bei jeder Witterung. Sturm, Unwetter, Hitze oder Kälte können ihnen nichts anhaben, nichts kann sie so schnell umhauen. Um so stark zu werden braucht der Baum vor allem tiefe Wurzeln, die weit in die Erde reichen. Über diese Wurzeln nimmt er die Nährstoffe und das Wasser in sich auf, das er zum Wachsen braucht. Des weiteren braucht er das Sonnenlicht. Ohne Licht wäre der Baum nicht lebensfähig. Dort wo die Bedingungen stimmen kann der Same am besten gedeihen,  zu einer Pflanze und schließlich zu einem  prächtigen Baum der immer wieder Früchte trägt und grüne Blätter hervorbringt.

Wie kann ich einen Menschen mit einem solchem Baum vergleichen? Folgende Gedanken habe ich mir dazu gemacht: Gott hat einen kleinen Samen des Glaubens in jedes Herz gepflanzt, dieser ist ein Geschenk Gottes. Damit dieser Same des Glaubens wachsen kann braucht er die Sonne, er muss bewässert werden, er braucht Nährstoffe und muss von Unkraut befreit werden.

Jesus spricht: Ich bin das Licht der Welt Johannes 8,12

Wer aber von dem Wasser trinken wird, das ich ihm gebe, den wird ewiglich nicht dürsten; sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, das wird in ihm ein Brunnen des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt. Johannes 4,14

Als Wasser und Licht sehe ich die lebendige Beziehung zu Jesus, welche der Mensch braucht, um seinen Glauben zu stärken. Sich ausstrecken nach Jesus und tiefe Wurzeln schlagen in seine Liebe.

Die geistige Nahrung, alle Nährstoffe und Vitamine findet der Mensch im „Wort Gottes“, der Bibel. Regelmässiges Lesen darin nährt und stärkt das Glaubensleben.

So gründet der Glaube in der Botschaft, die Botschaft aber im Wort Christi Römer 10,17

Dein Wort ist meines Fußes Leuchte
und ein Licht auf meinem Wege. Psalm 119,105

Auch der Glaube ist gewissen Gefahren ausgesetzt. Die Stürme des Lebens, schwierige Umstände, Sorgen, Krankheit, Leid drohen den Glauben zu zerstören. Ein Mensch, der am Wasser des Lebens gepflanzt ist und sich (seine Wurzeln) danach ausstreckt, braucht sich nicht zu fürchten oder Sorgen zu machen, wenn Prüfungen kommen. Er hat ein starkes Fundament und nichts kann ihn so schnell umhauen. Der Mensch, der auf den Herrn vertraut, dessen Hoffnung der Herr ist, wird auch in Schwierigkeiten wachsen und gestärkt hervorgehen. Mit Jesus an seiner Seite kann er bestehen. Wie ein Baum wird auch er Früchte tragen. Die Früchte, die er hervorbringt sind: Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Glaube, Sanftmut.

Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Enthaltsamkeit Galater 5,22-23
Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen Johannes 15,5

Was ich dir wünsche

Nicht, dass du der schönste Baum bist, der auf dieser Erde steht.
Nicht, dass du jahraus, jahrein leuchtest von Blüten an jedem Zweig.
Aber dass dann und wann an irgendeinem Ast eine Blüte aufbricht,
dass dann und wann etwas Schönes gelingt, irgendwann ein Wort der Liebe ein Herz findet,
das wünsche ich dir.

Nicht, dass du so groß wirst wie ein Baum, so stark und reglos.
Aber dass du hin und wieder nach oben schaust, wo die Kronen sind und der Himmel.
Dass du stehen bleibst und nicht weiter rennst.
Dass du stehen lernst und wachsen wie ein Baum.
Denn du bist nicht am Ziel.
Du hast die Kraft in dir, die auch im Baum ist:
Die Kraft zu wachsen.
Du bist noch zu etwas berufen.
Bleib stehen. Schau nach oben
und fühle die Kraft aus Gott,
die wachsen will in dir.

Ich wünsche dir nicht,
dass du „frei“ bist und ohne Menschen allein im weiten Land.
Ich wünsche dir Freunde, hilfreiche und störende,
solche, die du brauchst und solche, die dich brauchen.
Ich wünsche dir,
dass du Halt findest wie ein Efeu, an einem festen Stamm,
und die Kraft hast, ein Stamm zu sein für die, die du tragen sollst (Jörg Zink)

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Gottes Segen

deine Ulrike

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