Mittwochsimpuls Gott schreibt auf krummen Wegen gerade

Gott schreibt auf krummen Wegen gerade

Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind Römer 8,28

Gerade in schwierigen Situationen, wissen wir oft nicht, wie Gottes Plan für unser Leben ausschaut. Wir verstehen nicht das Warum oder das Wie, aber wir dürfen wissen dass er uns führt. Wir dürfen vertrauen, dass Gott die Situation kennt und das Ganze sieht. Wir sehen nur den kleinen Teil, in dem wir drinstecken. Gott sieht weiter und hat den Überblick.

Corrie ten Boom: „Unser Leben ist wie ein riesengroßer Teppich. An ihm wird ständig gewebt und gearbeitet. Farben und Fäden werden zu einem Muster zusammengefügt. Jedoch ist das Problem, dass wir diesen Teppich nur von der Rückseite sehen. Und da sieht er nicht gut aus. Die Farben passen oft nicht zusammen, das Muster scheint nicht zu stimmen, es gibt manche Knoten und überall hängen Fäden heraus. Ein Teppich von der Rückseite: Keiner würde sich ein solches Exemplar in die Wohnung legen.
Bis an unsere Todesgrenze sehen wir unseren Lebensteppich nur von der Rückseite. Dann aber, im Licht der Ewigkeit, wird er umgekehrt sichtbar. Und plötzlich fällt es uns wie Schuppen von den Augen: Es ist ein farbenprächtiges, herrliches sinnvolles Muster. Die Rückseite mag uns noch so sehr verwirrt haben. Mit einem Mal haben wir ein sinnvolles Ganzes vor uns.“

(Corrie ten Boom)

Wie ein gewebter Teppich

Wie einen großen Teppich eben,
so webt Gott, der Vater, mein Leben.
Helle und dunkle Farben sind darin,
bei manchem Geschehnis frag ich nach dem Sinn.

Trauriges, Fröhliches – Freud und Leid,
alles ist vorhanden zu Seiner Zeit.
Nur Stückwerk seh ich, gewebte Fäden von unten,
das hat Corrie ten Boom vor Jahren so empfunden.

Der Vergleich Teppich und Leben, er lässt mich nicht los,
ich finde ihn treffend, einfach famos.
Ein Teppich von der Unterseite, verworren sieht er aus,
doch Gott schaut von oben und macht Gutes daraus.

Eines Tages werden wir es sehen,
warum es uns gerade so musste ergehen.

Unsre Gedanken können’s kaum fassen,
was Gott sich für uns hat einfallen lassen.
Drum geb ich getrost in seine Hand mein Leben,
er weiß am Besten, was er will geben.

Reifen werden wir durch Not und Schwierigkeiten,
nicht durch menschliche Sicherheiten.
Für Erfreuliches kann ich umso dankbarer sein,
niemals im Leben bin ich allein.

Wenn wir dann von oben sein Werk können betrachten,
wird es wundervoll sein und nicht zu verachten.
Jeder Teppich einmalig, unvergleichlich schön –
aus hellen und dunklen Fäden wird er bestehen.
Dann werden wir wohl verstehen,
warum es uns gerade so musste ergehen.

So will ich weiter nicht auf mich selbst bauen,
sondern Gottes Liebe in Jesus Christus ganz vertrauen.
Wenn ich bedenk:
Er selbst macht uns das größte Geschenk.
In der Herrlichkeit bei Gott ist alle Not vergangen,
denn die Ewigkeit bei ihm hat dann angefangen.

Astrid v. Knebel Doeberitz

Denen, die Gott lieben wirken alle Dinge zum Guten mit. Was bedeutet es Gott zu lieben, wie können wir jemanden lieben, den wir nicht sehen können. Ich denke Gott lieben bedeutet sich im zuwenden, in seine Gegenwart kommen. Im Glauben geht es um eine Beziehung, mit Gott Gemeinschaft haben. Deswegen wurden wir erschaffen, Gemeinschaft mit Gott ist unsere Kernbestimmung. Wir können Gott lieben, weil er uns zuerst geliebt hat. Seine Liebe zeigt sich in Jesus, der unsere Schuld auf sich nahm und uns aus Gnade Vergebung schenkt und mit Gott versöhnt. Wenn wir dieses Geschenk für uns annehmen, werden wir Gott lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und mit allen unseren Kräften.

Ohne das Erfahren seiner Liebe wird unser Glaube zur Religion. Dann geht es nur darum Gebote und Regeln einzuhalten, um sich die Liebe Gottes zu erarbeiten.

Diese Begegnung mit Gott können wir nicht selber machen, aber wir können sie suchen und erbitten und uns im Alltag Zeit nehmen um in seine Gegenwart zu kommen.

Wenn ihr mich sucht, werdet ihr mich finden; ja, wenn ihr ernsthaft, mit ganzem Herzen nach mir verlangt,
werde ich mich von euch finden lassen´, spricht der Herr Jeremia 29, 13-14
Ich kann nur meine Knie beugen vor Gott, dem Vater,
dem Vater von allem, was im Himmel
und auf der Erde ist. Ich bete, dass er euch aus seinem grossen Reichtum die Kraft gibt, durch seinen Geist innerlich stark zu werden. Und ich bete, dass Christus durch den Glauben immermehr in euren Herzen wohnt und ihr in der Liebe Gottes fest verwurzelt seid. So könnt ihr mi tallen Gläubigen das ganze Ausmass seiner Liebe erkennen. Und ihr könnt auch die Liebe
erkennen, die Christus zu uns hat; eine Liebe, die
grösser ist, als ihr je begreifen werdet.
(Epheser 3,14-19)
Jeder hat seine eigenen Möglichkeiten und Erfahrungen, was ihm hilft sich auf Gott auszurichten, was mir persönlich hilft in Gottes Gegenwart zu kommen, habe ich folgenden Beiträgen beschrieben:
Unser Herz findet Ruhe bei dir
#bewusst im Hierundjetzt Meine Gedanken zum Spazierengehen

Nur bei Gott komme ich zur Ruhe Psalm 62,2

Ohne jede Ausnahme wirken uns alle Dinge zum Guten mit: das Mobbing am Arbeitsplatz, die zerbrochene Vase, der verlegte Autoschlüssel, die unerwartet schwer verlaufende Krankheit oder auch die freundliche Hilfe unseres Nachbarn. Was uns auch begegnen mag: Es gehört zum guten Plan Gottes für unser Leben.

Inmitten aller menschlichen Verirrungen und Irrungen hat Gott einen Plan, einen guten Plan.

Verstehen kann man das Leben rückwärts; leben muß man es aber vorwärts.

Egal wer du bist, woher du kommst, was du bisher gemacht hast, du hast deinen Wert von Gott bekommen, es ist egal, was Menschen über dich denken, wichtig ist was Gott denkt und daß er dich liebt.

Auf diese Wahrheit wollen wir vertrauen und  über unser Leben aussprechen:

Du bist gut und tust Gutes“ (Ps 119,68)

 

Beispiele aus dem alten Testament:

Quelle: http://www.bibelstudium.de

Joseph

Joseph wurde von seinen Brüdern nach Ägypten verkauft. Er wurde dort zum zweitmächtigsten Mann, der Jahre später auch seinen hungernden Brüder Versorgung und eine Bleibe gewährte. Als der Vater Jakob gestorben war, fürchteten die Brüder, Joseph könnte doch noch Rache nehmen. Aber Joseph sagte zu ihnen: „Ihr zwar hattet Böses gegen mich im Sinn; Gott aber hatte im Sinn, es gut zu machen, damit er täte, wie es an diesem Tag ist, um ein großes Volk am Leben zu erhalten“ (1. Mo 50,20.21). Joseph sah nicht die Sünde seiner Brüder, sondern er dachte an Gottes gute Hand, die hinter allem wirkte. Das gab ihm inneren Frieden und Kraft, Gutes zu tun.

Hiob

Als Gott den Besitz Hiobs und ihn selbst in die Hand Satans gab, erlebte Hiob sehr schwere Stunden (Hiob 1,12; 2,6). Klagte er nun darüber, dass der Teufel sein Leben zerstört habe? Nein, er rief: „Der HERR hat gegeben, und der HERR hat genommen, der Name des Herrn sei gepriesen!“ (Hiob 1,21). Und zu seiner Frau sagte er: „Wir sollten das Gute von Gott annehmen, und das Böse sollten wir nicht auch annehmen?“ (Hiob 2,10). Hiob machte sich bewusst, dass alles, was ihn getroffen hatte, an Gott selbst „vorbeigegangen“ war. So war er in diesem Moment fähig, Gott auch noch in größter Not zu preisen.

Esther

Das Buch Esther ist das einzige Bibelbuch, in dem Gott nicht erwähnt wird. Aber gerade dort wird deutlich, wie Gott im Verborgenen wirkt. Der Unglaube sieht in der Geschichte des Buches Esther eine Verkettung von Zufällen, aber der Glaubende weiß, dass Gott alles zum Wohl seines Volkes führt: die Verstoßung Vastis und die Wahl Esthers zur Frau des Ahasveros (Est 1 – 2); die Aufdeckung einer Intrige gegen den Monarchen durch Mordokai (Est 2); das Los Hamans, das die Vernichtung der Juden spät im Jahr „terminierte“ (Est 3); die große Gunst, die Esther vor dem König erlangte (Est 4 – 5); die passende Lektüre, als der König vor dem entscheidenden zweiten Gastmahl mit Esther nicht schlafen konnte (Est 6); das Auftauchen des stolzen Haman am nächsten Tag (Est 6) … Wie die Geschichte weiterging, ist bekannt. Der böse Haman musste Mordokai ehren und hing schließlich an dem Galgen, den er für Mordokai hatte aufrichten lassen. Mordokai kam zu Ehren, und dem Volk der Juden wurde Licht und Freude und Wonne und Ehre zuteil. Wir dürfen sicher sein, dass Mordokai und Esther hinter allem Gott sahen und Ihm von Herzen dankten.

Video: Nimm jede Phase deines Lebens an (1)

Video: Nimm jede Phase deines Lebens an (2)

 

Wie begegnet dir Gott im Alltag, was hilft dir seine Gegenwart zu erleben?

Hat Gott auch in deinem Leben Umstände, im Nachhinein gesehen, zum Positiven verändert?

Deine Ulrike

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Gedicht

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Gott nahe zu sein, ist mein Glück.
Psalm 73,28


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Mittwochsimpuls Glaube ist kein Gefühl, sondern eine Entscheidung

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Gottes Wort ist wahrer als alle meine Gefühle.
Gottes Wort ist wahrer als alle meine Erfahrungen.
Gottes Wort ist wahrer als alle Lebensumstände, in die ich geraten mag.
Gottes Wort ist wahrer als alles auf der Welt.

Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr in Wahrheit meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Jesus in Johannes 8:31-32)

Wenn du anfängst Gottes Wort zu glauben und auszusprechen, wenn du darüber nachsinnst und es in dir wirken lässt, wird es nach und nach deine Gedanken, Gefühle, Erfahrungen, Sichtweise verändern. Gottes Wort ist mächtiger als alles auf der Welt, was dir schaden will. Die Welt um uns herum verändert sich, aber Gottes Wort, die Bibel ändert sich nie.

Gottes Wort ist lebendig, Gottes Wort ist kräftig,
Gottes Wort ist schärfer als jedes Schwert auf dieser Welt.
Gottes Wort hilft dir zu sehen,
wo dein Leben viel zu eng geworden ist.
Gottes Wort es lädt dich ein lebendig zu sein.
Gottes Wort verändert dich
lässt dich spüren, dass es andre Wege gibt,
Gottes Wort schenkt Zuversicht, die Ängste besiegt.
Gottes Wort, es hat die Macht,
dich aus deiner alten Bindung zu befrein.
Gottes Wort trägt durch die Nacht, lässt dich nicht allein.

Biblische Notrufnummern

Sos, Erde, Globus, Welt, Zustand, All

Wenn du Kummer hast oder verwirrt bist, wähle Johannes 14,4
Wenn man dich im Stich lässt, wähle Psalm 27
Wenn du möchtest, dass dein Leben fruchtbar ist, wähle Johannes 15
Wenn du gesündigt hast, wähle Psalm 51
Wenn du dir Sorgen machst, wähle Matthäus 6,9ff.,
Wenn du in Gefahr bist, wähle Psalm 91
Wenn dein Glaube der Bewegung bedarf, wähle Hebräer 11
Wenn du einsam und ängstlich bist, wähle Psalm 23
Wenn du bitter und kritiksüchtig wirst, wähle 1.Korinther 13
Fühlst du dich ganz unten und ausgebrannt, wähle Römer 8,31-39
Sehnst du dich nach Frieden und Ruhe, wähle Matthäus 11,25-30
Wenn die Welt größer zu sein scheint als Gott, wähle Psalm 121
Brauchst du Mut für einen Auftrag, wähle Josua 1
Wie du mit den Menschen zurecht kommst, wähle Römer 12
Bist du deprimiert, wähle Psalm 27
Wenn deine Brieftasche leer ist, wähle Psalm 37
Wenn dir die Leute unfreundliche begegnen, wähle Johannes 15
Wenn du an deiner Arbeit verzweifelst, wähle Psalm 126
Wenn du unruhig bist und dich allein gelassen fühlst wähle Psalm 62
Wenn du Jesus folgst und dich manchmal fragst, was es bringt, wähle Matthäus 8,18-22
Wenn du nicht weißt, welchen Weg du gehen sollst , wähle Johannes 14,2-6
Wenn du meinst, dass alles nur an dir hängt, wähle Psalm 27
Wenn du keinen zur Seite hast, wähle Psalm 121
Wenn du Gott sehen und erkennen willst, wähle Johannes 14,7-14
Wenn du Jesus nachfolgen willst, wähle Matthäus 8,18-22
Wenn es in dir und um dich „stürmt“ und du Angst hast, wähle Matthäus 8,23-27
Wenn du dich als Sünder und wertlos fühlst, wähle Markus 2,13-17
Wenn dir deine Schwächen zu schaffen machen wähle 2.Korinther 12,7-10
Wenn du in deinem Leben reich werden willst, wähle Matthäus 6,19-23
Wenn du nicht loslassen kannst, wähle Kohelet 3,1-8
Wenn du dich kraftlos fühlst wähle Psalm 138
wenn du dich hoffnungslos fühlst, wähle Psalm 40,5
wenn du jemanden hasst, wähle Epheser 4,29
wenn du misstrauisch bist, wähle Sprüche 3,5-6
Bist du in Not, wähle Sprüche 17,17
Diese Notrufnummern können direkt gewählt werden. Es ist keine Vermittlung und auch keine Vorwahl notwendig. Alle Nummern sind gebührenfrei und rund um die Uhr besetzt – sie sind der direkte Draht zu Gott – er ist ständig online und wartet auf deinen Anruf. Keine Warteschleife, keine Werbung, kein Besetzt-Zeichen, jeder kommt durch. Gib deinem Glauben Nahrung, dann werden deine Zweifel verhungern

Verlaß dich auf den HERRN von ganzem Herzen und verlaß dich nicht auf deinen Verstand Sprüche 3,5


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Deine Ulrike
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Buchtipp Partnersuche & Partnerwahl unter Gottes Führung

index

In diesem umfangreichen Ratgeber gehen kompetente Autoren auf wichtige Fragen ein.
.wie kann ich Gottes Führung bei der Partnersuche erleben?
.wie erfahre ich Gottes Willen bei der Parnerwahl?
.kann es sein, dass ich zum Single-Dasein berufen bin?
.wer passt zu wem?
.wie kann ich wissen, ob es wirklich Liebe ist, was ich empfinde?
.welche bedeutsamen Stufen beim Kennenlernen sollte man beachten?
.wie gehe ich mit Verliebtheitsgefühlen um?
.welche Typus-Konstellationen sollten nicht heiraten?
.was können die Ursachen für zerbrochene Beziehungen sein?
.welche persönlichen Voraussetzungen sollte ich mitbringen, damit Beziehung gelingt? .christliche Partnervermittlungen und andere Möglichkeiten

Autoren

 Betty und Richard Becker, Familientherapeuten und Partnerschaftsberater

Hartmut Behnke, Studium der Theologie und Ehe- und Familienberatung in den USA

Adehart Böttger, Tätigkeit im christlichen Buchhandel und Verlagswesen, Referent in Jugendgruppen zum Thema Partnerwahl

Bettina Koch, psychologische Beraterin, Kommunikationstrainerin und therapeutische Seelsorgerin. Sie führt gezielte Paarberatungen durch und hat für partnersuchende Christen ein umfassendes Komplettprogramm entwickelt

Walter und Iris Nitsche, Seelsorge und Eheberatungsarbeit. 1985 gründeten sie den christlichen Partnerschaftsdienst ( cpd ), über den schon viele Christen ihren Ehepartner gefunden haben.

Zum Buch hier


Prediger 4,9-12 Zwei sind allemal besser dran als einer allein. Wenn zwei zusammenarbeiten, bringen sie es eher zu etwas. Wenn zwei unterwegs sind und hinfallen, dann helfen sie einander wieder auf die Beine. Aber wer allein geht und hinfällt, ist übel dran, weil niemand ihm helfen kann. Wenn zwei beieinander schlafen, können sie sich gegenseitig wärmen. Aber wie soll einer allein sich warm halten? Ein einzelner Mensch kann leicht überwältigt werden, aber zwei wehren den Überfall ab. Noch besser sind drei; es heißt ja: >>Ein Seil aus drei Schnüren reißt nicht so schnell.<<

Dies war unser Trauspruch, der heute für unsere Ehe sehr wichtig geworden ist. Wir wollen ein Seil aus drei Schnüren sein, das nicht so schnell reißt. Der dritte im Bunde ist Jesus. Die Einheit von Mann und Frau kann sehr stark sein, wenn Jesus mit einbezogen wird. Es ist ein großes Geschenk einen Partner zu haben, der den Glauben teilt. Wir können miteinander und füreinander beten und uns über den Glauben austauschen. Dafür sind wir sehr dankbar. Seit Gott das Fundament unserer Ehe ist können wir mit schwierigen Situationen viel besser umgehen, weil wir auch nicht mehr so hohe Erwartungen an den anderen stellen. Wir wissen, menschliche Liebe ist fehlerhaft und bewußt oder unbewußt immer an Bedingungen geknüpft, nur Gottes Liebe ist bedingungslos.  Wir müssen erkennen, dass nicht Menschen, sondern Gott allein uns diese Sehnsucht nach bedingungsloser Liebe stillen kann. Denn er hat uns nach seinem Bild geschaffen und seinen eigenen Sohn aus Liebe zu uns geopfert, „als wir noch Sünder waren“ (Römer 5,8). Wenn wir diese Liebe von unserem Partner erwarten, werden maßlos enttäuscht werden. Wir dürfen unser Glück nicht von unserem Partner abhängig machen.

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Wir suchen und empfangen Liebe von Gott, wissen uns von ihm bedingungslos geliebt, trotz unserer Fehler und Schwächen. Dadurch können wir uns selbst lieben und die empfangene Liebe an unseren Partner weitergeben.

Du sollst den Herrn, deinen Gott, von ganzem Herzen, von ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft lieben und deinen Nächsten wie dich selbst

Markus 12,29-31

Wenn wir uns selber lieben können, müssen wir uns auch nicht mehr verstellen, um Menschen zu gefallen. Wir können so sein, wie wir sind.

„Du hast mich geschaffen mit Leib und Geist, mich zusammengefügt im Schoß meiner Mutter. Dafür danke ich dir, es erfüllt mich mit Ehrfurcht“ (Psalm 139,13-14).

Als ich meinen Mann kennenlernte, vor 20 Jahren, hatten wir beide noch keine Beziehung zu Jesus. Ich bin vor 6 Jahren zum Glauben gekommen und Gott sei Dank hat auch mein Mann eine Entscheidung für Jesus getroffen. Dass wir den Glauben heute gemeinsam leben dürfen, ist ein Geschenk und reine Gnade Gottes.

Was ich aus heutiger Sicht bei der Partnersuche raten würde

-Für den zukünftigen Partner beten

Falls jemand von euch nicht weiß, was der Wille Gottes in einer bestimmten Sache ist, soll er um Weisheit bitten. Ihr wißt doch wie reich Gott jeden beschenkt und wie gern er allen hilft Jakobus 1,5

Darum sage ich euch: Bittet Gott, und er wird euch geben! Sucht, und ihr werdet finden! Klopft an, und euch wird die Tür geöffnet!
Denn wer bittet, der bekommt. Wer sucht, der findet. Und wer anklopft, dem wird geöffnet. Lukas 11,9

-sich nicht ausschließlich auf das Verliebtheitsgefühl verlassen

Dieses kann der erste Impuls für eine Beziehung sein. Doch daraus muss die wahre Liebe erst wachsen und reifen. Sobald die erste Verliebtheit vorbei ist, ist es wichtig eine Herzensentscheidung zu treffen, seinen Partner zu lieben in guten, wie in schlechten Zeiten. Wenn wir jemanden lieben, müssen wir auch bereit sein Opfer zu bringen.

Aus dem Buch: “ Denn grundsätzlich kann man sagen: Gott hat Gefühle geschaffen, damit sie Diener sind in unserem Leben. aber nicht Diktatoren! Denn wenn ich einen Diktator über mir habe, bin ich der Versklavte. Gefühle sind ganz wichtig ( was wäre das Leben ohne Gefühle.) Gefühle sind gottgewollt und gut. Doch sollen sie den Platz einnehmen, den ihnen der Schöpfer angewiesen hat: als Diener in unserem Leben, nicht als Despoten“

-sich über sich selbst klarwerden, die eigenen Werte und Ziele erkennen

– ein gemeinsames Ziel finden

gemeinsame Überzeugungen haben, Harmonie im geistlichen, seelischen und körperlichen Bereich

-Gelegenheiten zum Kennenlernen schaffen

Die einfachste Form der Partnersuche läuft wohl so, dass man im normalen Umfeld jemanden kennenlernt. Sei es am Arbeitsplatz, in einem sozialen Dienst, bei Freunden und Bekannten, in der Kirche/Gemeinde oder bei der Freizeitgestaltung. Gott hat viele Wege Menschen zusammenzuführen. Es gibt auch christliche Partnervermittlungen, Singlebörsen, ich denke Gott kann auch solche elektronische Medien gebrauchen. Wichtig dabei ist, sich nur an seriöse und professionelle Institute zu wenden.

www.Christliche-Partnersuche.de

www.Himmlisch-Plaudern.de/christliche-partnersuche.html

http://cpdienst.net/

-Kommunikationsfähigkeit

-Treue

-Gottvertrauen

Im Vertrauen auf Gottes Leitung die richtige Entscheidung treffen

Liebe ist geduldig und freundlich. Sie ist nicht verbissen, sie prahlt nicht und schaut nicht auf andere herab. Liebe verletzt nicht den Anstand und sucht nicht den eigenen Vorteil, sie lässt sich nicht reizen und ist nicht nachtragend. Sie freut sich nicht am Unrecht, sondern freut sich, wenn die Wahrheit siegt.
Liebe nimmt alles auf sich, sie verliert nie den Glauben oder die Hoffnung und hält durch bis zum Ende.
Die Liebe wird niemals vergehen. 1.Korinther 4-8

Links:

Entscheidung zum Glücklichsein

Warum du als Single unglaublich wertvoll bist

Auszeit zu zweit

Ordnung und Ehe

Ehe- wie im Himmel so auf Erden

verliebt-verlobt-verhairatet Der Christ auf dem Weg in die Ehe

Folge deinem Herzen 

christliche Partnersuche im Internet

Begegnung in der Ehe

Zu diesem Thema gibt es sicher unterschiedliche Meinungen. Was sind deine Gedanken, Erfahrungen dazu? Ich würde mich über Kommentare freuen

Deine Ulrike

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Predigt Wie wir unserer Seele Gutes tun

Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott Psalm 42,12

Dann sagte Jesus: »Kommt alle her zu mir, die ihr müde seid und schwere Lasten tragt, ich will euch Ruhe schenken. Nehmt mein Joch auf euch. Ich will euch lehren, denn ich bin demütig und freundlich, und eure Seele wird bei mir zur Ruhe kommen Matth. 11,28-29

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Mittwochsimpuls #liebesbriefanskind

Liebeserklärung

„Das Band zwischen Eltern und ihren Kindern ist so einzigartig und stark und wir wünschen uns mehr darüber zu reden, zu lesen und zu schreiben, wie schön es ist, dass unsere Kinder Teil unseres Lebens sind.“

Clara und Melanie von Herzenswege veranstalten ihre Blogparade liebesbriefanskind, an der ich mich gerne beteilige.

Tagtäglich besprechen Eltern miteinander die vielen Sorgen, die ihnen ihre Kinder bereiten. In Spielgruppen und Internetforen diskutieren wir optimales Ess-, Schlaf- und Sozialverhalten.

Wir vergleichen und sind schon mal unzufrieden, genervt und überanstrengt, wenn unsere Kinder sich nicht so verhalten, wie wir uns das vorstellen.

Aber wann haben wir ihnen zuletzt gesagt, wie sehr wir sie lieben und was sie uns bedeuten? Lange her oder erst kürzlich geschehen?

 

Hier die Briefe an meine Kinder:

An meine Große,

Es ist schon fast 16 Jahre her, dass ich dich das erste Mal im Arm halten durfte. Ich war so froh über deine Ankunft und habe mich so sehr über dich gefreut. Du bist ein Wunder, von Gott geschenkt. Ich bin so dankbar für dich. Die Liebe für, welche ich für dich empfinde ist unbeschreiblich. Du bist ein besonderes Kind und hast soviele gute Eigenschaften. Du strahlst Gutmütigkeit und Freundlichkeit aus und bringst deine Mitmenschen zum Lachen.  Du lässt dich nicht leicht aus der Ruhe bringen und gehst deinen Weg. Wenn wir auch manchmal nicht einer Meinung sind, sollst du wissen, dass ich dich liebe und immer zu dir stehen werde, egal was passiert. Ich wünsche dir nur das Beste für dein Leben. Ich weiss, du bist jetzt in einem Alter, wo ich dich nicht immer beschützen kann, ich muss auch loslassen und es zulassen, dass du deine Wege gehst und eigene Erfahrungen machst. Ich hoffe, dass ich dir ein gutes Fundament mit auf den Weg geben konnte und dass du aufblühen kannst wie ein großer Baum, und daß deine Wurzeln stark und kräftig sind.

Ich liebe dich

Deine Mama

 

Liebes Kind, (an meine zweitgeborene)

Als ich dich zum ersten Mal sah, musste ich weinen vor lauter Freude. Ich war so glücklich dich in den Armen zu halten. Du bist einzigartig , ein Geschenk Gottes. Du bist ein sehr lebendiges Kind, dein Lachen erwärmt mir das Herz. Du bist sehr anhänglich und freundlich. Du bist sehr kreativ und probierst gerne Neues aus. Du bist sehr ehrgeizig und möchtest immer alles genau und richtig machen. Du musst wissen, ich liebe dich, genau so wie du bist. Nicht aufgrund deiner Leistungen, sondern weil du so einmalig bist. Ich mag deine Ehrlichkeit und dein fröhliches Wesen. Ich bin dankbar, deine Mutter sein zu dürfen und dich ein Stück deines Weges zu begleiten. Schön dass es dich gibt

Ich liebe dich

Deine Mama

 

An meine Kleine,

Vor sieben Jahren hast du das Licht der Welt erblickt, als ich zum ersten Mal in deine Augen sah, konnte ich mein Glück kaum fassen. Du warst so wunderschön. Ich konnte nur staunen über deinen Anblick. Dazu fällt mir das Zitat von Luther ein:

„Wenn du ein Kind siehst, begegnest du Gott auf frischer Tat“

Du bist ein sehr fröhliches Kind und immer gut gelaunt. Deine Lebensfreude ist ansteckend und hat mir schon öfters Mut gemacht. Du weisst dich immer zu beschäftigen und hast immer etwas zu tun. Du bist ein kleiner Sonnenschein in unserer Familie. Ich habe dich so lieb. Ich mag es wenn du auf meinem Schoß sitzt oder wenn wir zusammen kuscheln. Deine lustige Art bringt mich zum Lachen und ich freue mich in deiner Gegenwart. Du hast Freude am Lernen und Entdecken und weisst schon jetzt ganz genau was du möchtest, und was nicht. Ich danke Gott, dich zu haben und dich aufwachsen zu sehen, zu erleben wie du dich entwickelst und dich dabei zu unterstützen. Du bist wertvoll

Ich liebe dich

Deine Mama

 

Meine guten Gedanken über dich sind so zahlreich wie der Sand am Meeresstrand. Psalm 139,17-18

Du bist für mich ein kostbarer Schatz. 2. Mose 19,5

Ich freue mich so sehr über dich, dass ich nur jubeln kann. Zephania 3,17

Die Blogparade läuft noch bis Ende Februar, vielleicht möchte sich noch jemand daran beteiligen.

 

 


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Mittwochsimpuls Lobpreis in allen Lebenslagen

Den HERRN will ich preisen zu jeder Zeit, nie will ich aufhören, ihm zu danken

Ich lobe Jesus Christus,
der mich aus der Tiefe holt, damit ich lebe.

Ich lobe Jesus Christus,
der mir die Fesseln löst, damit ich frei bin.

Ich lobe Jesus Christus,
der mir den neuen Weg weist, damit ich handle.

Ich lobe Jesus Christus,
der mir mein Schweigen bricht, damit ich rede.

Ich lobe Jesus Christus,
der meine Tränen trocknet, dass ich lache.

Ich lobe Jesus Christus,
der meine Angst vertreibt, damit ich atme.

Ehre sei Gott und Friede den Menschen,
Frieden auf Erden, jetzt und für alle Zeit.
Amen

Lobpreis ist Kommunikation mit Gott. Ich lobe und preise Gott, für das was er ist und was er für uns Menschen getan hat. Musik, Gesang und Lobpreis sind eine Gabe, die Gott uns Menschen anvertraut hat. Diese Gabe kann ich in jeder Lebenslage anwenden. Nach einer gewaltigen Rettung, nach einem grossen Sieg, nach einer wundervollen Gebetserhörung,aber auch in dunklen Stunden, in denen sich meine Seele nach Licht sehnt, in Zeiten grosser und schwerer Verluste, in Zeiten der Dankbarkeit und der Freude, in Zeiten der Klage und der Tränen. Musik ist eine Gabe, die uns zum einen zur Freude, zur Bereicherung, zur Gesundung unseres persönlichen Lebens geschenkt ist, die uns zum anderen aber auch im Blick auf unser Leben vor Gott zum Lob und zur Anbetung unseres Gottes anvertraut ist.

Im Hebräischen gibt es sieben Worte für Lobpreis (siehe hier)

 

Lobpreis hat für mich eine besondere Bedeutung, ich liebe es Gott mit Liedern zu loben und zu preisen, da mir Jesus in einer solchen besonderen Atmosphere der Anbetung begegnet ist. Es erfüllte mich eine unbeschreibliche Liebe, Freude, Frieden und Ruhe, wie ich sie vorher nicht kannte.(Meine Geschichte mit Gott)

Weiterlesen

Gedicht

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Ich danke dir

Für jeden Tag, den du, mein Gott, mir gibst,
an dem ich sehen darf, wie du mich liebst.
Für jedes Licht, das mir den Weg erhellt,
für jeden Sonnenstrahl in dunkler Welt.
Für jeden Trost, wenn ich in Ängsten bin,
nimm, Herr das Loblied meines Herzen hin.

Wenn ich oft bange denk an künft’ge Zeit,
hast du ein Hoffen schon für mich bereit.
Und wenn mich heut ein Körnlein Elend drückt,
vielleicht ist’s morgen schon hinweggerückt.
Wo ich auch geh – dein Arm ist über mir,
du lässt mich nie allein – wie dank ich dir.

Für jedes Lied, das mir ein Vöglein singt,
für jede Not, die mich dir näher bringt.
Für jeden Frohsinn, jedes Tröpflein Glück,
für jeden friedevollen Augenblick.
Für jede Wolke, die vorüberzieht,
für alles dir ein stilles Dankeslied.

Für jeden Freundesgruss, der mich erfreut,
für jede Hand, die mir ein Blümlein streut.
Für jedes Herz, das mir entgegenschlägt,
das mit mir liebt und glaubt und kämpft und trägt.
Für alle Seligkeit, Herr, dort und hier,
in alle Ewigkeit – ich danke dir.

(Verfasser unbekannt)