Mittwochsimpuls ( 08.11.17) Sei du selbst

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Gebet:

Dass ich wert bin in deinen Augen,

übersteigt mein Fühlen und Begreifen,

aber deine Zusagen sind verlässlicher

als meine unbeständigen Gefühle.

Und wenn es auch ein langer Weg sein mag,

bis ich mich zu sehen lerne, so weiß ich doch:

Du hast ungezählte Möglichkeiten,

mir Anteil zu schenken an deinen guten Gedanken über mich.

Antje Sabine Naegeli

Jesaja 53,4: Du bist kostbar in meinen Augen und ich liebe Dich!

Gottes Liebe zu den Menschen ist unbeschreiblich, unfassbar und überwältigend. Jeder Mensch ist einzigartig geschaffen, ein Unikat, ein Wunderwerk Gottes.

„Ich danke dir Gott, dass ich wunderbar gemacht bin, wunderbar sind deine Werke, das erkennt meine Seele.“ (Psalm 139, 14)

Ich darf „sein“. Gott liebt mich. Er kennt mein Herz. Er kennt auch meine Begrenztheit, meine Fehler, meine Schwachheit.

Er denkt viel größer über mich, als ich selbst es tue. Er traut mir mehr zu, als ich mir selber zutraue. Er findet mich wertvoll, unabhängig von dem was ich leiste.

Gott liebt dich nicht, weil du so wertvoll bist,
sondern
du bist wertvoll,
weil Gott dich so liebt.
Dietrich Bonhoeffer

Gott hat mir Begabungen und Fähigkeiten geschenkt, die nur ich habe. Deshalb brauche ich mich nicht mit anderen zu vergleichen oder messen.

Mein Ziel ist es zu erkennen, wie Gott mich gemeint hat und in seiner Bestimmung für mein Leben zu leben. Mich erkennen wie Gott mich gemeint hat, kann ich nur, wenn ich mein Herz öffne und ihm begegne, wenn ich ihn im Gebet frage und er mir eine Antwort ins Herz legt.

Du bist unser Vater. Wir sind der Ton, du bist der Töpfer und wir sind das Werk deiner Hand.Jesaja 64,7

Gott zeigt uns seine Liebe in seinem Wort, da kann ich ihm begegnen, sein Vaterherz kennenlernen. Das Wort Gottes, die Bibel ist ein Liebesbrief Gottes an uns Menschen:

Vielleicht kennst Du mich nicht, aber ich weiss alles über Dich. (Die Bibel, Psalm 139,1)
Ich weiss, wann Du Dich setzt und wann Du aufstehst. (Psalm 139,2)
Alle Deine Wege sind mir bekannt. (Psalm 139,3)
Sogar die Haare auf Deinem Kopf sind gezählt. (Matthäus 10,29-31)
.Denn ich habe Dich nach meinem Bild geschaffen. (1. Mose 1,27) Ich kannte Dich, noch bevor Du empfangen wurdest. (Jeremia 1,4-5)
Ich habe Dich erwählt, als ich die Schöpfung plante. (Epheser 1,4.11) Du warst kein Fehler. (Psalm 139,15) Ich habe festgelegt, wann Du geboren werden solltest und wo Du leben würdest. Apostelgeschichte 17,26)
Du bist wunderbar gemacht. (Psalm 139,14) Ich habe Dich im Leib Deiner Mutter geformt. (Psalm 139,13)
Ich bin Dir falsch dargestellt worden von denen, die mich nicht kennen. (Johannes 8,41)
Ich bin nicht weit weg und zornig, sondern der vollkommene Ausdruck der Liebe. (1. Johannes 4,16) Es ist mein Verlangen, Dich mit Liebe zu überschütten. (1. Johannes 3,1)
Einfach, weil Du mein Kind bist und ich Dein Vater bin. (1. Johannes 3,1)
Ich biete Dir mehr, als Dein irdischer Vater es je tun könnte. (Matthäus 7,11)
Denn ich bin der vollkommene Vater. (Matthäus 5,48) Jede gute Gabe, die Du empfängst, kommt aus meiner Hand. (Johannes 1,16) Denn ich sorge für Dich und begegne Dir in allen Nöten. (Matthäus 6,31-32)
Mein Plan für Deine Zukunft ist immer Hoffnung. (Jeremia 31,3)  Weil ich Dich mit ewiger Liebe liebe. (Jeremia 31,3) Meine Gedanken über Dich sind unzählbar, wie der Sand am Meeresufer. (Psalm 139,17-18) Ich singe vor Freude über Dich. (Zefania 3,17)
Ich werde nicht aufhören, Dir Gutes zu tun. (Jeremia 32,40)
Denn Du bist mein wertvollster Besitz. (2. Mose 19,5)  Erfreue Dich an mir, und ich werde Dir die Wünsche Deines Herzens erfüllen. (Psalm 37,4) Denn ich bin es, der diese Wünsche in Dich hineingelegt hat. (Philipper 2,13) Ich kann mehr für Dich tun, als Du Dir vorstellen kannst. (Epheser 3,20) Du vermagst alles durch mich, der Dich stark macht. (Philipper 4,13) Denn ich bin Dein grösster Ermutiger. (2. Thessalonicher 2,16-17)
Ich schenke Dir Fähigkeit. (2. Korinther 3,5)
Ich gebe Dir Kraft und Besonnenheit. (2. Timotheus 1,7) Ich bin auch der Vater, der Dich in allen Nöten tröstet. (2. Korinther 1,3)
Du kannst Dich in aller Not auf mich verlassen. Wenn Du ein gebrochenes Herz hast, bin ich nah bei Dir. (Psalm 34,19) Wie ein Hirte sein Schaft trägt, habe ich Dich an meinem Herzen getragen. (Jesaja 40,11) Eines Tages werde ich jede Träne von Deinen Augen abwischen. (Offenbarung 21,4) Ich stehe zu Dir.
Meine Fülle ist unermesslich. (139,17)  Ich stille Deine tiefste Sehnsucht.
Ich gebe Dir Liebe, welche die Furcht vertreibt. (1. Johannes 4,18) Ich antworte Dir und befreie Dich aus all Deiner Not. (Psalm 34,5) Ich bin Dein Vater und ich liebe Dich genauso, wie ich meinen Sohn Jesus liebe. (Johannes 17,23) Denn in Jesus ist meine Liebe zu Dir offenbart. (Johannes 17,26)  Er ist das vollkommene Abbild meines Wesens(Hebräer 1,3) Und er kam, um Dir zu beweisen, dass ich für Dich und nicht gegen Dich bin. (Römer 8,31) Ich bin das Wasser für den Durstigen.  Und um Dir zu sagen, dass ich Dir Deine Sünden nicht anrechne. (2. Korinther 5,19)
Jesus starb, damit Du und ich miteinander versöhnt werden können. (2. Korinther 5,18) Durch Jesus ist Deine Schuld vergeben. (Epheser 1,7) Durch Jesus bist Du gut genug. (2. Korinther 5,21) Jesu Tod war der tiefste Ausdruck meiner Liebe zu Dir. (1. Johannes 4,9-10) Ich gab alles hin, was ich liebe, um Deine Liebe zu gewinnen. (Römer 8,32)
Ich will nie mehr an Deine Sünden und bösen Taten denken. (Hebräer 10,17)
Wenn Du das Geschenk meines Sohnes annimmst, dann nimmst Du mich an. (1. Johannes 2,23) Ich bin Dein Tröster.  Wer sich an meinen Sohn hält, wird nicht verurteilt. (Johannes 3,18) Ich habe Dich bei Deinem Namen gerufen.
Und nichts kann Dich jemals wieder von meiner Liebe trennen. (Römer 8,38-39) Bei mir findest Du Schutz. (Psalm 32)  Ich bin das Licht in der Finsternis. Deine Gebete sind in meinem Gedächtnis. (Apostelgeschichte 10,5)
Aus Liebe habe ich Dich dazu bestimmt, dass Du mein Kind bist. (Epheser 1,5-6)
Nimm mich an und ich werde das grösste Freudenfest veranstalten. (Lukas 15,4-7)
Ich bin immer Vater gewesen und werde immer Vater sein. (Epheser 3,14-15)
Ich schenke Dir lebendige Hoffnung. Ich frage Dich: Willst Du mein Kind sein? (Johannes 1,12) Folge mir nach, ich rette Dich.  Ich warte auf Dich! (Lukas 15,11-32)

Quelle: Jesus.ch

 

Sei gesegnet mit Gottes unendlicher Liebe

Deine Ulrike

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Mittwochsimpuls (04.10.17) Ich bin wertvoll

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Zuerst eine Geschichte

Du bist etwas ganz Besonderes

von Max Lucado

Die Wemmicks sind kleine hölzerne Leute. All die hölzernen Leute sind von einem Schreiner, namens Eli, geschnitzt worden. Seine Schreinerei liegt auf einem Hügel, von dem man die Stadt überblicken kann. Jeder Wemmick ist anders. Manche hatten lange Nasen, andere große Augen. Manche waren groß und andere waren klein. Manche trugen Hüte, andere Mäntel. Aber alle wurden von dem gleiche Schreiner gemacht und alle leben in der gleichen Stadt.

Und jeden Tag taten die Wemmicks die gleichen Dinge: Sie gaben einander Aufkleber. Jeder Wemmick hat eine Schachtel mit goldenen Stern-Aufklebern und eine Schachtel mit grauen Punkt-Aufklebern. Durch die Straßen, rauf und runter, in der ganzen Stadt, verbrachten die Wemmicks die ganzen Tage damit, sich einander Sterne oder Punkte aufzukleben. Die Schönen, aus weichem Holz und guter Farbe, bekamen immer Sterne. Aber wenn das Holz spröde war und die Farbe abblätterte, verteilten die Wemmicks Punkte. Auch die Talentierten bekamen Sterne. Manche konnten große Stöcke hoch über ihre Köpfe heben oder über große Schachteln springen. Andere kannten große Worte oder konnten schöne Lieder singen. Jeder gab ihnen Sterne. Manche Wemmicks waren überall mit Sternen beklebt! Jedes Mal wenn sie einen neuen Stern bekamen, fühlten sie sich ganz gut! Was sie dazu veranlasste, etwas Neues zu tun, um einen weiteren Stern zu bekommen. Andere konnten nur kleine Dinge tun – Sie bekamen Punkte.

Punchinello war einer von jenen. Er versuchte hoch zu springen wie die anderen, aber er fiel immer hin. Und wenn er fiel, sammelten sich die anderen um ihn herum und gaben ihm Punkte. Manchmal wenn er fiel, bekam sein Holz Kratzer; dafür gaben die Leute ihm noch mehr Punkte. Nach einer Weile hatte er so viele Punkte, dass er sich nicht mehr traute nach draußen zu gehen. Er hatte Angst, er würde etwas Dummes tun, wie zum Beispiel seinen Hut vergessen oder ins Wasser treten, und dann würden die Leute ihm einen weiteren Punkt geben. Er hatte so viel graue Punkte, dass manche Leute auf ihn zukamen und ihm grundlos einen weiteren gaben. „Er verdient viele graue Punkte“, damit waren sich die hölzernen Leute sicher, „er ist keine gute hölzerne Person.“ Nach einer Weile glaubte Punchinello ihnen. „Ich bin kein guter Wemmick“, sagte er. In der wenigen Zeit, in der er sich nach draußen wagte, traf er sich mit anderen Wemmicks, die auch viele Punkte hatten. Er fühlte sich mit ihnen besser.

Eines Tages traf er einen Wemmick, der ganz anders war als die, die er je getroffen hatte. Sie hatte keine Punkte und Sterne. Sie war einfach aus Holz. Ihr Name war Lucia. Es war nicht so, dass die Leute nicht versuchten ihr Aufkleber zu geben; die Aufkleber blieben nur einfach nicht kleben. Manche der Wemmicks bewunderten Lucia dafür, dass sie keine Punkte hatte. Sie liefen zu ihr hin und klebten ihr einen Stern auf. Aber er fiel wieder ab. Andere sahen auf sie herab, weil sie keine Sterne hatte, und wollten ihr einen Punkt aufkleben. Aber er blieb auch nicht kleben.

So möchte ich auch sein, dachte sich Punchinello. Ich möchte von niemandem benotet werden. Deshalb fragte er Lucia, wie sie das denn mache. „Es ist leicht“, antwortete Lucia. Jeden Tag gehe ich zu Eli, dem Schreiner. Ich sitze in seiner Schreinerei mit ihm. „Warum?“ wollte Punchinello wissen. „Warum findest du es nicht selbst heraus? Geh den Hügel hinauf. Er ist da.“ Und damit drehte sich der Wemmick, der keine Aufkleber hatte, um und lief weg. „Aber will er mich überhaupt sehen?“, schrie Punchinello. Lucia hörte ihn aber nicht mehr. Punchinello ging heim. Er setzte sich in die Nähe eines Fensters und beobachtete die
hölzernen Leute, wie sie herumhuschten und sich gegenseitig Sterne und Punkte gaben. „Das ist nicht richtig“, murmelte er vor sich hin. Und er entschloss sich, zu Eli zu gehen.

Er lief den engen Pfad, der auf den Berg hinaufführte, entlang und trat in die riesige Schreinerei. Seine hölzernen Augen staunten über die Größe von allem. Der Hocker war so groß wie er selbst. Er musste sich auf seine Zehenspitzen stellen, um auf die Werkbank zu sehen. Ein Hammer war so lang wie sein Arm. Punchinello schluckte schwer. „Hier bleibe ich nicht!“ Er drehte sich um, um zu gehen. Dann hörte er seinen Namen. „Punchinello?“ Die Stimme war tief und stark. Punchinello blieb stehen. „Punchinello, es ist so schön dich zu sehen. Komm her und lass dich einmal ansehen.“ Punchinello drehte sich langsam um und schaute den großen bärtigen Handwerker an. „Du kennst meinen Namen?“, fragte der kleine Wemmick. „Sicherlich weiß ich ihn. Ich habe dich doch gemacht.“ Eli bückte sich nach unten, hob ihn auf und setzte ihn auf die Werkbank. „Hmm“, sagte der Erschaffer gedankenvoll, als er sich die grauen Punkte ansah. „Sieht so aus, als hättest du ein paar schlechte Bewertungen bekommen.“ „Ich wollte das nicht Eli, ich habe mich wirklich bemüht, besser zu sein.“ „Oh, du brauchst dich nicht vor mir zu verteidigen, mein Kind. Es kümmert mich nicht, was die anderen Wemmicks denken.“ „Tust du nicht?“ „Nein und das solltest du auch nicht. Wer sind sie, dass sie sich erlauben, Sterne und Punkte zu verteilen? Sie sind Wemmicks genau wie du. Was sie denken, ist nicht wichtig, Punchinello. Was wichtig ist, ist das was ich denke. Und ich denke, du bist etwas ganz Besonderes.“

Punchinello lachte. „Ich besonders? Warum? Ich kann nicht schnell laufen. Ich kann nicht springen. Meine Farbe blättert ab. Warum bin ich für dich wichtig?“ Eli sah Punchinello an, legte seine Hände auf die schmalen hölzernen Schultern und sagte ganz langsam: „Weil du mir gehörst. Darum bist du so wichtig für mich.“ Punchinello wurde noch nie von jemandem so angesehen. Er wusste nicht, was er sagen sollte. „ Jeden Tag habe ich gehofft, du würdest kommen“, erklärte Eli. „Ich kam, weil ich jemanden traf, der keine Aufkleber hat“, sagte Punchinello. „ Ich weiß, sie hat mir von dir erzählt.“ „Warum kleben die Aufkleber nicht an ihr?“ Der Erschaffer sprach sanft: „Weil sie sich entschlossen hat, dass das, was ich denke, wichtiger ist als das, was die anderen denken. Die Aufkleber bleiben nur kleben, wenn sie für dich wichtig sind. Um so mehr du meiner Liebe vertraust, um so weniger kümmerst du dich um ihre Aufkleber.“ „Ich bin mir nicht sicher, ob ich das verstanden habe“, sagte Punchinello. Eli lächelte. „Du wirst es noch verstehen, aber es wird Zeit brauchen. Du hast viele Aufkleber. Von nun an kommst du einfach jeden Tag zu mir und lässt dich daran erinnern, wie sehr ich mich um dich sorge.“ Eli hob Punchinello von der Werkbank und setzte ihn auf den Boden. „Erinnere dich daran“, sagte Eli, als der Wemmick aus dem Haus lief. „Du bist etwas Besonderes, weil ich dich gemacht habe. Und ich mache keine Fehler.“ Punchinello blieb nicht stehen, aber in seinem Herzen dachte er darüber nach. „Ich denke, er meint es wirklich ernst.“

 

In dieser Geschichte finde ich, kann man sehr gut erkennen, wie es in unserer heutigen Gesellschaft ist. Anerkennung und Wert erntet derjenige, der etwas leistet, etwas gut kann, besondere Talente hat. Ich kann mich noch gut erinnern an die Zeit, wo ich mich viel mit anderen Menschen verglichen habe, ich es jedem Recht machen wollte, um Anerkennung oder Ansehen zu gewinnen. Ich fühlte mich getrieben, ständig unter Leistungsdruck und Perfektionismus. Bloss alles richtig machen und nie „nein“ sagen.
So wie in der Geschichte von Punchinello fiel auch ich nach einiger Zeit in ein tiefes Loch und hatte keine Freude mehr. Gott sei Dank traf ich auch auf Menschen, die irgendwo besonders waren, weil sie irgendwie „anders“ waren und sich nicht von dem beeinflussen  liessen, was andere Menschen über die dachten oder sagten. Auf der Suche nach dem Geheimnis dahinter bin ich Gott begegnet, dem Schöpfer von Himmel und Erde, welcher auch mich erschaffen hat.

Du hast mich gebildet im Mutterleibe. Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.

Es war dir mein Gebein nicht verborgen, da ich im Verborgenen gemacht wurde, da ich gebildet wurde unten in der Erde. Deine Augen sahen mich, da ich noch nicht bereitet war, und alle Tage waren in dein Buch geschrieben, die noch werden sollten und von denen keiner da war. Psalm 139,13-16

Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er ihn ( Genesis 1,27 )

Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein! ( Jesaja, 43,1)

Diese Begegnung hat alles auf den Kopf gestellt, meine Sichtweise hat sich verändert. Gott ist derjenige der mir Wert gibt, der mich liebt ohne Bedingungen. Er liebte mich schon bevor ich überhaupt etwas geleistet habe. Für diesen Gott öffnete ich mein Herz und habe ihn als meinen Retter und Erlöser angenommen.( Meine Geschichte mit Gott hier)

Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte Jeremia 31,3

Es zählt nicht mehr was und wieviel ich leiste, Gottes Liebe ist bedingungslos. Ich darf zu ihm kommen, ich bin ein Kind Gottes. In allen Umständen schenkt Jesus mir Kraft und Ruhe.

Seine Liebe ist so unbegreiflich gross, dass ich es kaum fassen kann.

Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben Johannes 3,16

Er liebt mich so sehr, dass er seinen Sohn gab, damit ich Leben habe. Er starb für meine Schuld und trug alle meine Lasten, Krankheiten, Sorgen, Ängste, Sünde ans Kreuz, damit ich frei sein kann.

Deswegen kann ich nicht anders, als jeden Tag seine Nähe zu suchen, Gemeinschaft mit ihm zu haben, ihn loben und preisen und mich mit seiner Liebe füllen zu lassen. Ich bin von Gott geliebt, geschaffen um in lebendiger Beziehung mit ihm zu leben.

Ich möchte nicht mehr Leben um Menschen zu gefallen, sondern ich lebe um Gott zu gefallen. Ich möchte jeden Tag mehr Menschenfurcht abwerfen und in Gottesfucht leben.

Schon vor Beginn der Welt, von allem Anfang an, hat Gott uns, die wir mit Christus verbunden sind, auserwählt. Er wollte, dass wir zu ihm gehören und in seiner Gegenwart leben, und zwar befreit von aller Sünde und Schuld. Aus Liebe zu uns hat er schon damals beschlossen, dass wir durch Jesus Christus seine eigenen Kinder werden sollten. Epheser 1,4

Gedicht:

Weil du so wertvoll bist, lebst du.

Weil du so wertvoll bist, brauchst du nie aufzugeben.

Weil du so wertvoll bist, bist du beschützt.

Weil du so wertvoll bist, sollst du fröhlich sein.

Wen Gott gefunden hat, der kann sich nicht mehr verlieren.

Josef Butscher

 

 

 

Psalm 63

wooden-2562242_960_720Gott, ich brauche dich!

Ein Lied von David. Es stammt aus der Zeit, als er in der Wüste Juda war.

Gott! Du bist mein Gott! Ich sehne mich nach dir, dich brauche ich! Wie eine dürre Steppe nach Regen lechzt, so dürste ich, o Gott, nach dir.

Ich suche dich in deinem Heiligtum, um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen.

Deine Liebe bedeutet mir mehr als mein Leben! Darum will ich dich loben; mein Leben lang werde ich dir danken und meine Hände im Gebet zu dir erheben.

Ich juble dir zu und preise dich, ich bin glücklich und zufrieden wie bei einem festlichen Mahl.

Wenn ich in meinem Bett liege, denke ich über dich nach, die ganze Nacht sind meine Gedanken bei dir.

Denn du hast mir immer geholfen; unter deinem Schutz bin ich geborgen, darum kann ich vor Freude singen.

Ich klammere mich an dich, und du hältst mich mit deiner starken Hand ( Hoffnung für alle Übersetzung )

Gott wird dich tragen

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Gott wird dich tragen, drum sei nicht verzagt,
treu ist der Hüter, der über dich wacht.
Stark ist der Arm, der dein Leben gelenkt,
Gott ist ein Gott, der der Seinen gedenkt.

Gott wird dich tragen mit Händen so lind.
Er hat dich lieb wie ein Vater sein Kind.
Das steht dem Glauben wie Felsen so fest:
Gott ist ein Gott, der uns nimmer verläßt.

Gott wird dich tragen, wenn einsam du gehst;
Gott wird dich hören, wenn weinend du flehst.
Glaub‘ es, wie bang dir der Morger auch graut,
Gott ist ein Gott, dem man kühnlich vertraut.

Gott wird dich tragen durch Tage der Not;
Gott wird dir beistehn in Alter und Tod.
Fest steht das Wort, ob auch alles zerstäubt,
Gott ist ein Gott, der in Ewigkeit bleibt.

FJ Crosby

Liebe hat einen Namen

Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat: Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. 1. Joh 4,16

Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde. Joh 15,13

Ja, ich bin überzeugt, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch unsichtbare Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch gottfeindliche Kräfte, weder Hohes noch Tiefes, noch sonst irgendetwas in der ganzen Schöpfung uns je von der Liebe Gottes trennen kann, die uns geschenkt ist in Jesus Christus, unserem Herrn. Röm 8,38-39

Die wahre Liebe geht nie zu Ende,
reicht jeden Tag aufs Neue dir die Hände.
Die wahre Liebe kann alles ertragen,
niemals wird sie enttäuscht verzagen.

Die wahre Liebe kann alles verzeih´n
egal ob die Schuld groß oder klein.

Die wahre Liebe kommt daher ganz leis,
sie sucht nicht das Ihre und hat keinen Preis.

Die wahre Liebe lässt sich nicht erbittern,
sie nimmt in den Arm ganz ohne zittern.

Die wahre Liebe ist unendlich langmütig
und obendrein immer gütig.

Gott, der die wahre Liebe ist,
zeigt uns dies in Jesus Christ.

 

(Gottesliebegedicht, Autor: Sarah F. Dorn, 2017)

Getragen von Gottes Liebe,
überwinde ich Raum und Zeit.
Getragen von Gottes Liebe
jetzt bis in Ewigkeit.
Getragen von Gottes Liebe,
dieses Wissen, das macht mich so froh,
denn diese einmalige Liebe,
die finde ich nirgendwo.

Getragen von Gottes Liebe,
wenn Dunkelheit mich umgibt.
Getragen von Gottes Liebe,
wenn niemand auf Erden mich liebt.
Getragen von Gottes Liebe,
dieses Wissen, das macht mich so froh,
denn diese einmalige Liebe,
die finde ich nirgendwo.

Getragen von Gottes Liebe,
wenn Krankheit mich befällt.
Getragen von Gottes Liebe,
wenn kalt und trostlos die Welt.
Getragen von Gottes Liebe,
dieses Wissen, das macht mich so froh,
denn diese einmalige Liebe,
die finde ich nirgendwo.

Getragen von Gottes Liebe,
durchs brausende Meer unsrer Zeit,
Getragen von Gottes Liebe,
auf schwerem Weg sein Geleit.
Getragen von Gottes Liebe,
dieses Wissen, das macht mich so froh,
denn diese einmalige Liebe,
die finde ich nirgendwo.
(Elvira Strimmer 2008)

Gott ist die Liebe

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Gottes Liebe fasziniert mich jeden Tag, weil sie so viel grösser ist als alles andere. Sie ist das kostbarste Geschenk für mich. Seine Liebe ist nicht an Bedingungen geknüpft. Ich muss mir seine Liebe nicht erarbeiten und kann sie mir nicht verdienen. Weiterlesen