Mittwochsimpuls Lobpreis in allen Lebenslagen

Den HERRN will ich preisen zu jeder Zeit, nie will ich aufhören, ihm zu danken

Ich lobe Jesus Christus,
der mich aus der Tiefe holt, damit ich lebe.

Ich lobe Jesus Christus,
der mir die Fesseln löst, damit ich frei bin.

Ich lobe Jesus Christus,
der mir den neuen Weg weist, damit ich handle.

Ich lobe Jesus Christus,
der mir mein Schweigen bricht, damit ich rede.

Ich lobe Jesus Christus,
der meine Tränen trocknet, dass ich lache.

Ich lobe Jesus Christus,
der meine Angst vertreibt, damit ich atme.

Ehre sei Gott und Friede den Menschen,
Frieden auf Erden, jetzt und für alle Zeit.
Amen

Lobpreis ist Kommunikation mit Gott. Ich lobe und preise Gott, für das was er ist und was er für uns Menschen getan hat. Musik, Gesang und Lobpreis sind eine Gabe, die Gott uns Menschen anvertraut hat. Diese Gabe kann ich in jeder Lebenslage anwenden. Nach einer gewaltigen Rettung, nach einem grossen Sieg, nach einer wundervollen Gebetserhörung,aber auch in dunklen Stunden, in denen sich meine Seele nach Licht sehnt, in Zeiten grosser und schwerer Verluste, in Zeiten der Dankbarkeit und der Freude, in Zeiten der Klage und der Tränen. Musik ist eine Gabe, die uns zum einen zur Freude, zur Bereicherung, zur Gesundung unseres persönlichen Lebens geschenkt ist, die uns zum anderen aber auch im Blick auf unser Leben vor Gott zum Lob und zur Anbetung unseres Gottes anvertraut ist.

Im Hebräischen gibt es sieben Worte für Lobpreis (siehe hier)

 

Lobpreis hat für mich eine besondere Bedeutung, ich liebe es Gott mit Liedern zu loben und zu preisen, da mir Jesus in einer solchen besonderen Atmosphere der Anbetung begegnet ist. Es erfüllte mich eine unbeschreibliche Liebe, Freude, Frieden und Ruhe, wie ich sie vorher nicht kannte.(Meine Geschichte mit Gott)

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Mittwochsimpuls #bewusstimhierundjetzt Meine Gedanken zum Spazierengehen

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Seit dem 11. Dezember läuft auf dem Blog anny-thing eine Blogreihe zum Thema „bewusst im hier und jetzt“. Ziel dieser Challenge ist es Dinge  zum Selbstzweck zu tun und sich ganz darauf konzentrieren (ohne dass es zu anstrengend wird). Und noch eine Komponente soll Teil davon sein: Wenn wir im Hier und Jetzt sind, in der Gegenwart, dann können wir auch genau hier Gottes Wirken, seine Gegenwart und seinen Willen – eben hier und jetzt – wahrnehmen und ihm nachgehen. Das Thema, das ich mir dafür ausgesucht habe ist das „Spazierengehen“. Letzte Woche habe ich versucht dabei eine oder mehrere Hier-und- Jetzt Momente zu schaffen.

Gott spricht

„Ich bin der ich bin!“ – 2. Mose 3,14

Gott ist immer im Hier und Jetzt. Im Hier und Jetzt kann ich ihm begegnen, ihn hören. Im Alltag ist es eine große Herausforderung, wie oft bin ich mit den Gedanken in der Zukunft oder in der Vergangenheit, anstatt mich auf den Moment zu fokussieren und in der Gegenwart zu leben.

Genau deshalb finde ich es so wichtig und kostbar sich bewusst solche Momente zu schaffen, sich regelmässig Auszeiten für sich selbst zu nehmen. Es gibt viele Möglichkeiten sich Zeit zu nehmen, für mich persönlich habe ich das Spazierengehen gewählt. Ich bin sehr gerne in der Natur und ich bewege mich gern. Beim Wandern komme ich zur Ruhe und mein Kopf wird frei. Und so bin ich letzte Woche ganz bewusst jeden Tag losmarschiert…  Einige meiner Gedanken möchte ich mit euch teilen:

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Mittwochsimpuls (10.01.18) Quelle des Lebens

Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.Offenbarung 21,6-1

Es gibt im Leben immer wieder kleinere oder größere Durststrecken. Chaotische Tage, ich habe es erst kürzlich so erlebt, an denen eigentlich gar nichts so läuft wie geplant. Schon am Morgen fängt es an, Auseinandersetzungen, Streit, schlechte Laune.

Und schon passiert es, dass verletzende Worte fallen, dass wir einander nicht mehr zuhören und jeder nur mehr das Seine durchsetzen möchte. Solche und viele andere Situationen im Alltag leeren unseren Tank, rauben uns Frieden, Ruhe und Kraft.

In Matthäus 11,28 spricht Jesus : Kommt alle her zu mir, die ihr müde seid und schwere Lasten tragt, ich will euch Ruhe geben.

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Mittwochsimpuls (06.12.17)Umgang mit Trauer

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Wenn ein Angehöriger oder uns lieber Mensch verstirbt, werden wir mit vielen Fragen konfrontiert. Die Person hinterlässt eine Lücke in unserem Leben, wir vermissen sie, sie fehlt. Wie können wir das Geschehene annehmen, es quält uns die Frage nach dem „Warum“.

Wir reagieren mit Wut, Verzweiflung, Trauer, Schuldgefühlen. wir fühlen uns verlassen und leer. Diese Gefühle sind normal und gehören zum Trauerprozess, zur Verarbeitung. Wir brauchen uns für die Tränen nicht zu schämen oder sie unterdrücken. Auch in der Bibel wird viel gweint und geklagt. Ein großer Teil der Psalmen sind Klagelieder.

Doch wie kann diese Lücke wieder geschlossen werden, wie können wir akzeptieren, wie können wir wieder heil werden?

Ich denke es gibt keine allgemein gültigen Antworten. Der Schmerz ist erst einmal da. Ich möchte euch an meinen persönlichen Erfahrungen zum Thema teilhaben lassen.

Erst kürzlich jährte sich der Todestag meiner Mutter, die vor 15 Jahren verstorben ist. Sie ist schon mit 62 Jahren gestorben. Als sie starb, bin ich selbst kurz davor zum ersten Mal Mutter geworden. Da war auf der einen Seite die Freude über mein Kind, die ich so gerne mit meiner Mutter teilen wollte und auf der anderen Seite die Trauer. Da war erst einmal großer Schmerz und nicht wahrhaben wollen.

Zu dem Zeitpunkt hatte ich noch nicht den Glauben, wie ich ihn heute habe. Ich wusste, es gibt einen Gott, aber er schien mir weit entfernt. Ich hatte keine persönliche Beziehung zu ihm.

Erst einmal habe ich alles verdrängt, meine ganze Aufmerksamkeit widmete ich der Versorgung meiner Tochter, um mich nicht mit der Trauer befassen zu müssen. Im Nachhinein gesehen ein großer Fehler, zu einem späteren Zeitpunkt holte mich alles wieder ein. 7 Jahre ungefähr später führten mehrere Faktoren zu einer Krise. Während dieser Zeit plagten mich vor allem Ängste. Angst vor Krankheiten, Angst vor dem Tod, Angst, dass meiner Familie oder mir etwas zustoßen könnte. Dass genau diese Gedanken kamen, schließe ich daraus, dass ich die Trauer um die Mutter noch nicht verarbeitet hatte.

Genau in dieser Phase meines Lebens bin ich zum Glauben an Jesus Christus gekommen und bin von meinen Ängsten befreit worden. (Meine Geschichte mit Gott) Aber nicht nur das, in einem Prozess ist Jesus mit mir auch den Weg der Trauerbewältigung noch einmal durchgegangen.

Erst einmal habe ich ganz viel Liebe und Trost erfahren.

„Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.“ Jesaja 66,13

Gott ist unser Vater, er hat jedoch auch die Eigenschaften einer Mutter. Die Lücke, die meine Mutter hinterlassen hat, hat Gott wieder geschlossen und mit seiner Liebe aufgefüllt. In seiner Gegenwart fühle ich mich geborgen und beschützt. Gott ist jederzeit für mich da, wenn ich ihn brauche. Ich fühle mich niemals alleine.

Gott hat mir auch ganz viel Dankbarkeit ins Herz gelegt.

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Dankbarkeit für die gemeinsame Zeit, Erlebnisse, für alles was meine Mutter mir gezeigt und beigebracht hat, für die schönen Erinnerungen.

Eine Frage, die mich lange nicht losgelassen hat, war die Frage ob meine Mutter wohl jetzt bei Gott ist, ob sie errettet war. Gespräche über den Glauben hatten wir eigentlich nie geführt und ich wusste nicht ob sie Jesus in ihr Herz aufgenommen hatte.

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer glaubt, der hat das ewige Leben. Johannes 6,47

Wer mich findet, der findet das Leben und erlangt Wohlgefallen vom HERRN.Wer aber mich verfehlt, zerstört sein Leben; alle, die mich hassen, lieben den Tod. Sprüche 8,35

Das habe ich euch geschrieben, damit ihr wisst, dass ihr das ewige Leben habt, euch, die ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes. 1.Johannes 5,13

Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer aber dem Sohn nicht gehorsam ist, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm Johannes 3,36

und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. Was mir mein Vater gegeben hat, ist größer als alles, und niemand kann es aus des Vaters Hand reißen. Johannes 10,28-30

Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Johannes 3,16

Gott hat mir auch darauf eine Antwort gegeben, als ich in der Küche meiner Mutter im Bücherregal ein Blatt Papier hängen sah wo sie Verse aus der Bibel Psalm 23 aufgeschrieben hat:

Der Herr ist mein Hirte, ich habe alles, was ich brauche. Auch wenn ich durch das dunkle Tal des Todes gehe, fürchte ich mich nicht, denn du bist an meiner Seite

Genau der Psalm, den ich zu meiner Taufe als Leitvers bekommen habe. Für mich war das kein Zufall, es war ein Zeichen. Das gab mir einfach Gewissheit, dass ich meine  Mutter einmal wiedersehen werde, wenn ich selbst zum Vater heimkehren werde.

Meine persönliche Angst vor dem Tod hat Jesus mir genommen, durch die frohe Botschaft der Auferstehung und Vergebung. Jesus hat den Tod durch sein Sterben am Kreuz besiegt.

Wenn aber dieses Vergängliche Unvergänglichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen wird, dann wird das Wort erfüllt werden, das geschrieben steht: „Verschlungen ist der Tod in Sieg.“ „Wo ist, Tod, dein Sieg? Wo ist, Tod, dein Stachel?“ Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft der Sünde aber das Gesetz.Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus! 1.Korinther 15,54-57

Als Christ brauche ich keine Angst mehr vor dem Tod zu haben. Ich werde in der himmlischen Gegenwart Jesu weiterleben.

Der Tod ist eine Folge der Sünde ( Trennung von Gott), durch den Glauben an Jesus und sein Erlösungswerk bin ich wieder mit Gott versöhnt und habe ewiges Leben.

Alle Ängste mussten weichen und Gott hat mir Frieden über die Situation gegeben.

und der Friede Gottes, der allen Verstand4 übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus.Philipper 4,7

Deine Ulrike

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Mittwochsimpuls (15.11.17) Im Glauben beten

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Blogbeitrag zum Hören

 Zitat von Haddon Spurgeon:

„Deine Gebete werden im Himmel alle aufbewahrt. Werden sie auch nicht sogleich erhört, so werden sie doch nicht vergessen.“

Im heutigen Mittwochsimpuls möchte ich euch eine ermutigende Gebetserhörung weitergeben.

In den letzten 2 Monaten hatte ich immer wieder starke Schmerzen in der linken Schulter, diese waren vor allem nachts sehr schlimm und raubten mir den Schlaf.

Während meiner täglichen Bibellesezeit hat Gott mir folgenden Vers gezeigt, der mich in dieser Situation persönlich angesprochen hat:

Alles worum ihr betet und bittet- glaubt nur- daß ihr es schon erhalten habt, dann wird es euch zuteil Markus 11,24

Nachdem ich diesen Vers gelesen habe, habe ich mein Gebet um Heilung anders gesprochen. Aus dem Bitten um Heilung ist gleichzeitig auch ein Danken geworden. Ich sprach:“ Jesus, ich danke dir dass ich geheilt bin. Du hast am Kreuz nicht nur die Sünde getragen, sondern auch alle Krankheit. Ich vertraue dir und gebe dir meine Schulterschmerzen. Ich glaube daran, das ich heil bin“.

Obwohl ich die Schmerzen immer noch spürte, ich entschied mich jeden Tag neu zu glauben. 

Jesus spricht: Wer bittet, soll aber voll Glauben bitten, und nicht zweifeln, denn wer zweifelt ist wie eine Welle, die vom Wind hin und her getrieben wird. Ein solcher Mensch bilde sich nicht ein, dass er vom Herrn etwas erhalten wird. Er ist wie ein Mann mit zwei Seelen, unbeständig auf all seinen Wegen Jakobus 1,6-8

Beharrlich blieb ich im Gebet und Gespräch mit Gott. Meine Schmerzen waren noch da, jedoch konnte ich eine unbeschreibliche Ruhe und Gelassenheit erfahren. Ich vertraute auf Gott und dass er alles in seiner Hand hielt. Diese Gewissheit gab mir die Kraft geduldig zu sein.

Vorletzten Sonntag, nach dem Gottesdienst habe ich auch noch zusammen mit einer lieben Glaubensschwester für mein Anliegen gebetet.

Jesus spricht: Und ich sage euch auch: Wenn zwei von euch hier auf der Erde darin eins werden, eine Bitte an Gott zu richten, dann wird mein Vater im Himmel diese Bitte erfüllen. Denn wo zwei oder drei zusammenkommen, die zu mir gehören, bin ich mitten unter ihnen.« Matthäus 18,19-20

Im 1. Johannesbrief, 14-15 steht: Wir haben ihm gegenüber Zuversicht, dass er uns hört, wenn wir etwas erbitten, das seinem Willen entspricht. Wenn wir wissen, dass er uns bei allem hört, was wir erbitten, dann wissen wir auch, dass er unsere Bitten schon erfüllt hat.

Schon am Montag durfte ich eine Verbesserung erleben und am Dienstag war ich komplett schmerzfrei. Hallelujah, preist den Herrn! Gott ist treu und erhört unsere Gebete. Egal welches Anliegen, ob gross oder klein, wir dürfen im Glauben zu ihm beten und er wird uns erhören zu seiner Zeit.

Es ist oft schwierig, wenn unsere Gebete lange nicht erhört werden, weiter zu vertrauen. Da kann es leicht passieren, dass wir zwar beten, aber gar nicht mehr daran glauben, dass sich an unserer Situation etwas verändert. Dieses Erlebnis hat mich wieder ermutigt. Gott ist groß, allmächtig und für ihn ist nichts unmöglich. Egal ob es Schulterschmerzen sind oder schlimmere Erkrankungen, oder schwierige Situationen in denen wir feststecken. Gott verliert nie die Kontrolle.

Und wenn Gebete nicht erhört werden?

Ich kann die Frage nicht beantworten, warum Gott manche Gebete erhört und andere nicht. Gott hat eine andere Sichtweise als wir Menschen. Wir sehen nur die momentane Situation, er sieht das Ganze. Oft erhört Gott Gebete nicht so wie wir uns das vorgestellt haben, aber wie oft stellt sich im Nachhinein heraus, dass es so besser für uns war. Nicht alles, worum wir bitten, ist auch gut für uns.

Trotz Gebet gibt es viel Leid und Krankheit auf der Welt, die Bibel erzählt viele Geschichten von Menschen in schwierigen Situationen. Trotz unerhörter Gebete haben sie ihre Hoffnung  auf Gottes Eingreifen nie verloren. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Schmerz und Leid ist Teil unseres Lebens, solange wir in dieser „gefallenen Welt“ leben. Die Beziehung zu Gott und das Gebet helfen uns dabei in schlechten Zeiten anders zu reagieren.  Gott ist bei uns in guten und in schlechten Zeiten.

Und ich weiss aus eigener Erfahrung, dass jede schwierige Phase auch eine Wachstumsmöglichkeit mit sich bringt. Je nachdem wie wir damit umgehen können wir daran zerbrechen oder sie von Gott in Segen verwandeln lassen.

Im Römerbrief 8,28 steht geschrieben: Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen

Und sollten die Umstände sich nicht verändern, bin ich mir sicher, Gott gibt uns die Kraft durchzugehen, er trägt uns durch und schenkt uns seinen übernatürlichen Frieden.

Im Philipperbrief 4,5-7 heisst es:Ihr dürft Gott um alles bitten, sagt ihm was euch fehlt und dankt ihm. Gott wird euch seinen Frieden schenken, den Frieden, der all unser Verstehen, all unsere Vernunft übersteigt, der unsere Herzen im Glauben an Jesus Christus bewahrt.

Gott meint es immer gut mit uns. Das Wissen, dass er unsere Probleme kennt und er weiss, wie es uns geht, gibt uns Frieden, Ruhe, Kraft, und Trost.

Psalm 28,6-7 Lobt den Herrn, weil er meinen Hilferuf erhört hat. Der Herr ist meine Stärke und beschützt mich. Ich habe von ganzem Herzen auf ihn vertraut und er hat mir geholfen. Darum freue ich mich und danke ihm mit meinem Lied“

Wünsche dir noch eine gesegnete Woche!

Deine Ulrike

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Bericht Frauentag vom 28.10.17 Komm nah um weit zu gehen

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Gestern durften wir wieder einen wunderschönen Tag erleben und gemeinsam Gott suchen und finden. Der Südtiroler Frauentag wird alle zwei Jahre von den verschiedenen Freikirchen in Südtirol organisiert und ist jedesmal sehr bereichernd und motivierend.

Das heurige Thema war “ Komm nah um weit zu gehen“. Eingeladen war die Referentin Angela Gaeta. Sie ist in Cornwall, England aufgewachsen und lebt schon viele Jahre mit ihrem Mann Gianni in Wien. Aufgewachsen als Großbauerntochter in Cornwall, England, verband Angela schon seit ihrem ersten Österreichbesuch mit 17 Jahren eine Liebe zu diesem Land. Während ihrer theologischen Ausbildung auf dem International Bible Training Institute in England lernte sie ihren Mann kennen. 1986 kamen die beiden nach Österreich. Beide engagieren sich sehr in der Betreuung und dem Aufbau lokaler Gemeinden.

22228208_10214989521919389_5448460059846191695_nAngelas Liebe für Österreich und Menschen ist einzigartig. Es ist ihr ein besonderes Anliegen, Menschen zu helfen eine persönliche Glaubensbeziehung zu Gott zu gewinnen und darin zu wachsen. Sie ist Pionierin mit Leib und Seele und scheut nicht davor zurück, erste Schritte zu setzen, wenn es darum geht neue Bereiche in Angriff zu nehmen. Ihre Lebensgeschichte ist sehr eindrücklich und von Höhen und Tiefen geprägt. In alledem durfte sie die Führung und Gegenwart Gottes immer wieder erleben. Ihr Vertrauen und Gehorsam Gott gegenüber sind vorbildhaft.

Am Vormittag sprach sie über die Großzügigkeit und verschwenderische Liebe Gottes. Wir haben einen Gott, der es gut mit uns meint und uns reich beschenken möchte. Es liegt an uns, diese Geschenk anzunehmen und auch abzuholen.

Du deckst mir einen Tisch vor den Augen meiner Feinde. Du nimmst mich als Gast auf und salbst mein Haupt mit Öl.Du überschüttest mich mit Segen. Psalm 23,5

Seine Liebe ist bedingungslos, wir müssen nicht erst alles richtig machen, etwas leisten, um an seinem Tisch Platz nehmen zu dürfen. Oft fühlen wir uns so, als wären wir es nicht wert, wären wir nicht würdig. Wir kämpfen mit Minderwertigkeit und vergleichen uns mit anderen. Gott aber sagt: „Komm“. Er ruft uns zu sich. Gott ist niemals ermahnend, sonder immer einladend:

Komm, so wie du bist ( mit all deinen Mängeln, Schwierigkeiten, Sorgen usw.). Lass mich dein Herz mit meiner Gegenwart und Liebe erfüllen und danach werden wir alles gemeinsam regeln.

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Wir können leben aus der Fülle. Um das tun zu können, müssen wir wissen wo wir hinkommen können um aufzutanken. Wir müssen wissen, wo die Quelle ist, die alle unsere Bedürfnisse kennt und wo wir körperlich, seelisch und geistlich gestärkt werden.

Diese Quelle ist kein bestimmter Ort, es ist eine Person. Wir müssen zu Jesus kommen. Er ist es, der uns die Vaterliebe zeigt. Es ist die Beziehung zu Jesus, die uns heil macht.

Wir müssen uns Zeit nehmen, im Gebet zu ihm zu kommen, im Wort Gottes zu lesen, uns ermutigen lassen, seine Zusagen und Verheissungen in uns aufnehmen.

So können wir gerüstet sein, wenn Stürme in unserem Leben toben.

Während der wunderbaren Lobpreiszeit hatte jede Frau die Möglichkeit symbolisch zu einem reich gedeckten Tisch zu kommen und und Gottes Gegenwart zu erleben oder für sich beten zu lassen. Es war ein tief bewegender Moment. Es berührte mich sehr, zu sehen, wie viele Frauen, viele auch zum ersten Mal, den Mut hatten zu Gottes Tisch zu kommen und die Herzen für Jesus öffneten. Ich bin so dankbar für das Wirken Gottes.

Am Nachmittag ging es darum aus dieser Fülle Gottes heraus zu leben und reichlich davon mitzunehmen in unsere Welt. Wir werden so sehr von Gott beschenkt, dass wir davon weitergeben können an unser Umfeld, da wo Gott uns hingestellt hat. Dort können wir Gottes Liebe sichtbar machen für andere, in unserer Familie, Arbeitstelle, Freizeit, im Dienst in der Gemeinde. Jeder von uns ist einzigartig geschaffen und kann sich mit seinen Begabungen einbringen. Wir sind der Leib Christi, lebendige Bausteine im Reich Gottes. Wir dürfen genau so sein, wie Gott uns geschaffen hat. Jeder ist wichtig. Es ist wie im einem Puzzle, wenn ein Teil fehlt, können wir es nicht zusammenstellen. Jede Aufgabe ist wichtig.

So ist es wichtig auf Gottes Stimme zu hören, und auch nicht alleine zu gehen. Gott hat vorgesehen dass wir in Gemeinschaft leben, damit wir uns gegenseitig ermutigen und stärken und in schwierigen Situationen füreinander da sind.

Wir durften beim Mittagessen und in der freien Zeit eine tolle Gemeinschaft erleben und das wunderbare Panorama und schöne Wetter geniessen. Auch dieses Jahr wieder bin ich mit neuen Perspektiven nach Hause gekommen.

 

 

Ich wünsche dir eine gesegnete Woche!

Deine Ulrike

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