Mittwochsimpuls (15.11.17) Im Glauben beten

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Blogbeitrag zum Hören

 Zitat von Haddon Spurgeon:

„Deine Gebete werden im Himmel alle aufbewahrt. Werden sie auch nicht sogleich erhört, so werden sie doch nicht vergessen.“

Im heutigen Mittwochsimpuls möchte ich euch eine ermutigende Gebetserhörung weitergeben.

In den letzten 2 Monaten hatte ich immer wieder starke Schmerzen in der linken Schulter, diese waren vor allem nachts sehr schlimm und raubten mir den Schlaf.

Während meiner täglichen Bibellesezeit hat Gott mir folgenden Vers gezeigt, der mich in dieser Situation persönlich angesprochen hat:

Alles worum ihr betet und bittet- glaubt nur- daß ihr es schon erhalten habt, dann wird es euch zuteil Markus 11,24

Nachdem ich diesen Vers gelesen habe, habe ich mein Gebet um Heilung anders gesprochen. Aus dem Bitten um Heilung ist gleichzeitig auch ein Danken geworden. Ich sprach:“ Jesus, ich danke dir dass ich geheilt bin. Du hast am Kreuz nicht nur die Sünde getragen, sondern auch alle Krankheit. Ich vertraue dir und gebe dir meine Schulterschmerzen. Ich glaube daran, das ich heil bin“.

Obwohl ich die Schmerzen immer noch spürte, ich entschied mich jeden Tag neu zu glauben. 

Jesus spricht: Wer bittet, soll aber voll Glauben bitten, und nicht zweifeln, denn wer zweifelt ist wie eine Welle, die vom Wind hin und her getrieben wird. Ein solcher Mensch bilde sich nicht ein, dass er vom Herrn etwas erhalten wird. Er ist wie ein Mann mit zwei Seelen, unbeständig auf all seinen Wegen Jakobus 1,6-8

Beharrlich blieb ich im Gebet und Gespräch mit Gott. Meine Schmerzen waren noch da, jedoch konnte ich eine unbeschreibliche Ruhe und Gelassenheit erfahren. Ich vertraute auf Gott und dass er alles in seiner Hand hielt. Diese Gewissheit gab mir die Kraft geduldig zu sein.

Vorletzten Sonntag, nach dem Gottesdienst habe ich auch noch zusammen mit einer lieben Glaubensschwester für mein Anliegen gebetet.

Jesus spricht: Und ich sage euch auch: Wenn zwei von euch hier auf der Erde darin eins werden, eine Bitte an Gott zu richten, dann wird mein Vater im Himmel diese Bitte erfüllen. Denn wo zwei oder drei zusammenkommen, die zu mir gehören, bin ich mitten unter ihnen.« Matthäus 18,19-20

Im 1. Johannesbrief, 14-15 steht: Wir haben ihm gegenüber Zuversicht, dass er uns hört, wenn wir etwas erbitten, das seinem Willen entspricht. Wenn wir wissen, dass er uns bei allem hört, was wir erbitten, dann wissen wir auch, dass er unsere Bitten schon erfüllt hat.

Schon am Montag durfte ich eine Verbesserung erleben und am Dienstag war ich komplett schmerzfrei. Hallelujah, preist den Herrn! Gott ist treu und erhört unsere Gebete. Egal welches Anliegen, ob gross oder klein, wir dürfen im Glauben zu ihm beten und er wird uns erhören zu seiner Zeit.

Es ist oft schwierig, wenn unsere Gebete lange nicht erhört werden, weiter zu vertrauen. Da kann es leicht passieren, dass wir zwar beten, aber gar nicht mehr daran glauben, dass sich an unserer Situation etwas verändert. Dieses Erlebnis hat mich wieder ermutigt. Gott ist groß, allmächtig und für ihn ist nichts unmöglich. Egal ob es Schulterschmerzen sind oder schlimmere Erkrankungen, oder schwierige Situationen in denen wir feststecken. Gott verliert nie die Kontrolle.

Und wenn Gebete nicht erhört werden?

Ich kann die Frage nicht beantworten, warum Gott manche Gebete erhört und andere nicht. Gott hat eine andere Sichtweise als wir Menschen. Wir sehen nur die momentane Situation, er sieht das Ganze. Oft erhört Gott Gebete nicht so wie wir uns das vorgestellt haben, aber wie oft stellt sich im Nachhinein heraus, dass es so besser für uns war. Nicht alles, worum wir bitten, ist auch gut für uns.

Trotz Gebet gibt es viel Leid und Krankheit auf der Welt, die Bibel erzählt viele Geschichten von Menschen in schwierigen Situationen. Trotz unerhörter Gebete haben sie ihre Hoffnung  auf Gottes Eingreifen nie verloren. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Schmerz und Leid ist Teil unseres Lebens, solange wir in dieser „gefallenen Welt“ leben. Die Beziehung zu Gott und das Gebet helfen uns dabei in schlechten Zeiten anders zu reagieren.  Gott ist bei uns in guten und in schlechten Zeiten.

Und ich weiss aus eigener Erfahrung, dass jede schwierige Phase auch eine Wachstumsmöglichkeit mit sich bringt. Je nachdem wie wir damit umgehen können wir daran zerbrechen oder sie von Gott in Segen verwandeln lassen.

Im Römerbrief 8,28 steht geschrieben: Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen

Und sollten die Umstände sich nicht verändern, bin ich mir sicher, Gott gibt uns die Kraft durchzugehen, er trägt uns durch und schenkt uns seinen übernatürlichen Frieden.

Im Philipperbrief 4,5-7 heisst es:Ihr dürft Gott um alles bitten, sagt ihm was euch fehlt und dankt ihm. Gott wird euch seinen Frieden schenken, den Frieden, der all unser Verstehen, all unsere Vernunft übersteigt, der unsere Herzen im Glauben an Jesus Christus bewahrt.

Gott meint es immer gut mit uns. Das Wissen, dass er unsere Probleme kennt und er weiss, wie es uns geht, gibt uns Frieden, Ruhe, Kraft, und Trost.

Psalm 28,6-7 Lobt den Herrn, weil er meinen Hilferuf erhört hat. Der Herr ist meine Stärke und beschützt mich. Ich habe von ganzem Herzen auf ihn vertraut und er hat mir geholfen. Darum freue ich mich und danke ihm mit meinem Lied“

Wünsche dir noch eine gesegnete Woche!

Deine Ulrike

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Bericht Frauentag vom 28.10.17 Komm nah um weit zu gehen

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Gestern durften wir wieder einen wunderschönen Tag erleben und gemeinsam Gott suchen und finden. Der Südtiroler Frauentag wird alle zwei Jahre von den verschiedenen Freikirchen in Südtirol organisiert und ist jedesmal sehr bereichernd und motivierend.

Das heurige Thema war “ Komm nah um weit zu gehen“. Eingeladen war die Referentin Angela Gaeta. Sie ist in Cornwall, England aufgewachsen und lebt schon viele Jahre mit ihrem Mann Gianni in Wien. Aufgewachsen als Großbauerntochter in Cornwall, England, verband Angela schon seit ihrem ersten Österreichbesuch mit 17 Jahren eine Liebe zu diesem Land. Während ihrer theologischen Ausbildung auf dem International Bible Training Institute in England lernte sie ihren Mann kennen. 1986 kamen die beiden nach Österreich. Beide engagieren sich sehr in der Betreuung und dem Aufbau lokaler Gemeinden.

22228208_10214989521919389_5448460059846191695_nAngelas Liebe für Österreich und Menschen ist einzigartig. Es ist ihr ein besonderes Anliegen, Menschen zu helfen eine persönliche Glaubensbeziehung zu Gott zu gewinnen und darin zu wachsen. Sie ist Pionierin mit Leib und Seele und scheut nicht davor zurück, erste Schritte zu setzen, wenn es darum geht neue Bereiche in Angriff zu nehmen. Ihre Lebensgeschichte ist sehr eindrücklich und von Höhen und Tiefen geprägt. In alledem durfte sie die Führung und Gegenwart Gottes immer wieder erleben. Ihr Vertrauen und Gehorsam Gott gegenüber sind vorbildhaft.

Am Vormittag sprach sie über die Großzügigkeit und verschwenderische Liebe Gottes. Wir haben einen Gott, der es gut mit uns meint und uns reich beschenken möchte. Es liegt an uns, diese Geschenk anzunehmen und auch abzuholen.

Du deckst mir einen Tisch vor den Augen meiner Feinde. Du nimmst mich als Gast auf und salbst mein Haupt mit Öl.Du überschüttest mich mit Segen. Psalm 23,5

Seine Liebe ist bedingungslos, wir müssen nicht erst alles richtig machen, etwas leisten, um an seinem Tisch Platz nehmen zu dürfen. Oft fühlen wir uns so, als wären wir es nicht wert, wären wir nicht würdig. Wir kämpfen mit Minderwertigkeit und vergleichen uns mit anderen. Gott aber sagt: „Komm“. Er ruft uns zu sich. Gott ist niemals ermahnend, sonder immer einladend:

Komm, so wie du bist ( mit all deinen Mängeln, Schwierigkeiten, Sorgen usw.). Lass mich dein Herz mit meiner Gegenwart und Liebe erfüllen und danach werden wir alles gemeinsam regeln.

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Wir können leben aus der Fülle. Um das tun zu können, müssen wir wissen wo wir hinkommen können um aufzutanken. Wir müssen wissen, wo die Quelle ist, die alle unsere Bedürfnisse kennt und wo wir körperlich, seelisch und geistlich gestärkt werden.

Diese Quelle ist kein bestimmter Ort, es ist eine Person. Wir müssen zu Jesus kommen. Er ist es, der uns die Vaterliebe zeigt. Es ist die Beziehung zu Jesus, die uns heil macht.

Wir müssen uns Zeit nehmen, im Gebet zu ihm zu kommen, im Wort Gottes zu lesen, uns ermutigen lassen, seine Zusagen und Verheissungen in uns aufnehmen.

So können wir gerüstet sein, wenn Stürme in unserem Leben toben.

Während der wunderbaren Lobpreiszeit hatte jede Frau die Möglichkeit symbolisch zu einem reich gedeckten Tisch zu kommen und und Gottes Gegenwart zu erleben oder für sich beten zu lassen. Es war ein tief bewegender Moment. Es berührte mich sehr, zu sehen, wie viele Frauen, viele auch zum ersten Mal, den Mut hatten zu Gottes Tisch zu kommen und die Herzen für Jesus öffneten. Ich bin so dankbar für das Wirken Gottes.

Am Nachmittag ging es darum aus dieser Fülle Gottes heraus zu leben und reichlich davon mitzunehmen in unsere Welt. Wir werden so sehr von Gott beschenkt, dass wir davon weitergeben können an unser Umfeld, da wo Gott uns hingestellt hat. Dort können wir Gottes Liebe sichtbar machen für andere, in unserer Familie, Arbeitstelle, Freizeit, im Dienst in der Gemeinde. Jeder von uns ist einzigartig geschaffen und kann sich mit seinen Begabungen einbringen. Wir sind der Leib Christi, lebendige Bausteine im Reich Gottes. Wir dürfen genau so sein, wie Gott uns geschaffen hat. Jeder ist wichtig. Es ist wie im einem Puzzle, wenn ein Teil fehlt, können wir es nicht zusammenstellen. Jede Aufgabe ist wichtig.

So ist es wichtig auf Gottes Stimme zu hören, und auch nicht alleine zu gehen. Gott hat vorgesehen dass wir in Gemeinschaft leben, damit wir uns gegenseitig ermutigen und stärken und in schwierigen Situationen füreinander da sind.

Wir durften beim Mittagessen und in der freien Zeit eine tolle Gemeinschaft erleben und das wunderbare Panorama und schöne Wetter geniessen. Auch dieses Jahr wieder bin ich mit neuen Perspektiven nach Hause gekommen.

 

 

Ich wünsche dir eine gesegnete Woche!

Deine Ulrike

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