Mittwochsimpuls (15.11.17) Im Glauben beten

1

Blogbeitrag zum Hören

 Zitat von Haddon Spurgeon:

„Deine Gebete werden im Himmel alle aufbewahrt. Werden sie auch nicht sogleich erhört, so werden sie doch nicht vergessen.“

Im heutigen Mittwochsimpuls möchte ich euch eine ermutigende Gebetserhörung weitergeben.

In den letzten 2 Monaten hatte ich immer wieder starke Schmerzen in der linken Schulter, diese waren vor allem nachts sehr schlimm und raubten mir den Schlaf.

Während meiner täglichen Bibellesezeit hat Gott mir folgenden Vers gezeigt, der mich in dieser Situation persönlich angesprochen hat:

Alles worum ihr betet und bittet- glaubt nur- daß ihr es schon erhalten habt, dann wird es euch zuteil Markus 11,24

Nachdem ich diesen Vers gelesen habe, habe ich mein Gebet um Heilung anders gesprochen. Aus dem Bitten um Heilung ist gleichzeitig auch ein Danken geworden. Ich sprach:“ Jesus, ich danke dir dass ich geheilt bin. Du hast am Kreuz nicht nur die Sünde getragen, sondern auch alle Krankheit. Ich vertraue dir und gebe dir meine Schulterschmerzen. Ich glaube daran, das ich heil bin“.

Obwohl ich die Schmerzen immer noch spürte, ich entschied mich jeden Tag neu zu glauben. 

Jesus spricht: Wer bittet, soll aber voll Glauben bitten, und nicht zweifeln, denn wer zweifelt ist wie eine Welle, die vom Wind hin und her getrieben wird. Ein solcher Mensch bilde sich nicht ein, dass er vom Herrn etwas erhalten wird. Er ist wie ein Mann mit zwei Seelen, unbeständig auf all seinen Wegen Jakobus 1,6-8

Beharrlich blieb ich im Gebet und Gespräch mit Gott. Meine Schmerzen waren noch da, jedoch konnte ich eine unbeschreibliche Ruhe und Gelassenheit erfahren. Ich vertraute auf Gott und dass er alles in seiner Hand hielt. Diese Gewissheit gab mir die Kraft geduldig zu sein.

Vorletzten Sonntag, nach dem Gottesdienst habe ich auch noch zusammen mit einer lieben Glaubensschwester für mein Anliegen gebetet.

Jesus spricht: Und ich sage euch auch: Wenn zwei von euch hier auf der Erde darin eins werden, eine Bitte an Gott zu richten, dann wird mein Vater im Himmel diese Bitte erfüllen. Denn wo zwei oder drei zusammenkommen, die zu mir gehören, bin ich mitten unter ihnen.« Matthäus 18,19-20

Im 1. Johannesbrief, 14-15 steht: Wir haben ihm gegenüber Zuversicht, dass er uns hört, wenn wir etwas erbitten, das seinem Willen entspricht. Wenn wir wissen, dass er uns bei allem hört, was wir erbitten, dann wissen wir auch, dass er unsere Bitten schon erfüllt hat.

Schon am Montag durfte ich eine Verbesserung erleben und am Dienstag war ich komplett schmerzfrei. Hallelujah, preist den Herrn! Gott ist treu und erhört unsere Gebete. Egal welches Anliegen, ob gross oder klein, wir dürfen im Glauben zu ihm beten und er wird uns erhören zu seiner Zeit.

Es ist oft schwierig, wenn unsere Gebete lange nicht erhört werden, weiter zu vertrauen. Da kann es leicht passieren, dass wir zwar beten, aber gar nicht mehr daran glauben, dass sich an unserer Situation etwas verändert. Dieses Erlebnis hat mich wieder ermutigt. Gott ist groß, allmächtig und für ihn ist nichts unmöglich. Egal ob es Schulterschmerzen sind oder schlimmere Erkrankungen, oder schwierige Situationen in denen wir feststecken. Gott verliert nie die Kontrolle.

Und wenn Gebete nicht erhört werden?

Ich kann die Frage nicht beantworten, warum Gott manche Gebete erhört und andere nicht. Gott hat eine andere Sichtweise als wir Menschen. Wir sehen nur die momentane Situation, er sieht das Ganze. Oft erhört Gott Gebete nicht so wie wir uns das vorgestellt haben, aber wie oft stellt sich im Nachhinein heraus, dass es so besser für uns war. Nicht alles, worum wir bitten, ist auch gut für uns.

Trotz Gebet gibt es viel Leid und Krankheit auf der Welt, die Bibel erzählt viele Geschichten von Menschen in schwierigen Situationen. Trotz unerhörter Gebete haben sie ihre Hoffnung  auf Gottes Eingreifen nie verloren. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Schmerz und Leid ist Teil unseres Lebens, solange wir in dieser „gefallenen Welt“ leben. Die Beziehung zu Gott und das Gebet helfen uns dabei in schlechten Zeiten anders zu reagieren.  Gott ist bei uns in guten und in schlechten Zeiten.

Und ich weiss aus eigener Erfahrung, dass jede schwierige Phase auch eine Wachstumsmöglichkeit mit sich bringt. Je nachdem wie wir damit umgehen können wir daran zerbrechen oder sie von Gott in Segen verwandeln lassen.

Im Römerbrief 8,28 steht geschrieben: Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen

Und sollten die Umstände sich nicht verändern, bin ich mir sicher, Gott gibt uns die Kraft durchzugehen, er trägt uns durch und schenkt uns seinen übernatürlichen Frieden.

Im Philipperbrief 4,5-7 heisst es:Ihr dürft Gott um alles bitten, sagt ihm was euch fehlt und dankt ihm. Gott wird euch seinen Frieden schenken, den Frieden, der all unser Verstehen, all unsere Vernunft übersteigt, der unsere Herzen im Glauben an Jesus Christus bewahrt.

Gott meint es immer gut mit uns. Das Wissen, dass er unsere Probleme kennt und er weiss, wie es uns geht, gibt uns Frieden, Ruhe, Kraft, und Trost.

Psalm 28,6-7 Lobt den Herrn, weil er meinen Hilferuf erhört hat. Der Herr ist meine Stärke und beschützt mich. Ich habe von ganzem Herzen auf ihn vertraut und er hat mir geholfen. Darum freue ich mich und danke ihm mit meinem Lied“

Wünsche dir noch eine gesegnete Woche!

Deine Ulrike

20151024_141747

 

Advertisements

Zitat

1

Jesus Christus spricht: Ihr habt mich nicht erwählt; sondern ich habe euch erwählt und gesetzt, daß ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibe, auf daß, so ihr den Vater bittet in meinem Namen, er’s euch gebe.

Joh 15,16

„Deine Augen sahen mich, da ich noch unbereitet war, und alle Tage waren auf dein Buch geschrieben, die noch werden sollten, als derselben keiner da war“ (Ps 139,16).

„Gott ist meine starke Feste, und er lenkt vollkommen meinen Weg“ (2Sam 22,33).

„Das Herz des Menschen erdenkt seinen Weg, aber der HERR lenkt seine Schritte“ (Spr 16,9).

Mittwochsimpuls (04.10.17) Ich bin wertvoll

loved-2654480_960_720

Zuerst eine Geschichte

Du bist etwas ganz Besonderes

von Max Lucado

Die Wemmicks sind kleine hölzerne Leute. All die hölzernen Leute sind von einem Schreiner, namens Eli, geschnitzt worden. Seine Schreinerei liegt auf einem Hügel, von dem man die Stadt überblicken kann. Jeder Wemmick ist anders. Manche hatten lange Nasen, andere große Augen. Manche waren groß und andere waren klein. Manche trugen Hüte, andere Mäntel. Aber alle wurden von dem gleiche Schreiner gemacht und alle leben in der gleichen Stadt.

Und jeden Tag taten die Wemmicks die gleichen Dinge: Sie gaben einander Aufkleber. Jeder Wemmick hat eine Schachtel mit goldenen Stern-Aufklebern und eine Schachtel mit grauen Punkt-Aufklebern. Durch die Straßen, rauf und runter, in der ganzen Stadt, verbrachten die Wemmicks die ganzen Tage damit, sich einander Sterne oder Punkte aufzukleben. Die Schönen, aus weichem Holz und guter Farbe, bekamen immer Sterne. Aber wenn das Holz spröde war und die Farbe abblätterte, verteilten die Wemmicks Punkte. Auch die Talentierten bekamen Sterne. Manche konnten große Stöcke hoch über ihre Köpfe heben oder über große Schachteln springen. Andere kannten große Worte oder konnten schöne Lieder singen. Jeder gab ihnen Sterne. Manche Wemmicks waren überall mit Sternen beklebt! Jedes Mal wenn sie einen neuen Stern bekamen, fühlten sie sich ganz gut! Was sie dazu veranlasste, etwas Neues zu tun, um einen weiteren Stern zu bekommen. Andere konnten nur kleine Dinge tun – Sie bekamen Punkte.

Punchinello war einer von jenen. Er versuchte hoch zu springen wie die anderen, aber er fiel immer hin. Und wenn er fiel, sammelten sich die anderen um ihn herum und gaben ihm Punkte. Manchmal wenn er fiel, bekam sein Holz Kratzer; dafür gaben die Leute ihm noch mehr Punkte. Nach einer Weile hatte er so viele Punkte, dass er sich nicht mehr traute nach draußen zu gehen. Er hatte Angst, er würde etwas Dummes tun, wie zum Beispiel seinen Hut vergessen oder ins Wasser treten, und dann würden die Leute ihm einen weiteren Punkt geben. Er hatte so viel graue Punkte, dass manche Leute auf ihn zukamen und ihm grundlos einen weiteren gaben. „Er verdient viele graue Punkte“, damit waren sich die hölzernen Leute sicher, „er ist keine gute hölzerne Person.“ Nach einer Weile glaubte Punchinello ihnen. „Ich bin kein guter Wemmick“, sagte er. In der wenigen Zeit, in der er sich nach draußen wagte, traf er sich mit anderen Wemmicks, die auch viele Punkte hatten. Er fühlte sich mit ihnen besser.

Eines Tages traf er einen Wemmick, der ganz anders war als die, die er je getroffen hatte. Sie hatte keine Punkte und Sterne. Sie war einfach aus Holz. Ihr Name war Lucia. Es war nicht so, dass die Leute nicht versuchten ihr Aufkleber zu geben; die Aufkleber blieben nur einfach nicht kleben. Manche der Wemmicks bewunderten Lucia dafür, dass sie keine Punkte hatte. Sie liefen zu ihr hin und klebten ihr einen Stern auf. Aber er fiel wieder ab. Andere sahen auf sie herab, weil sie keine Sterne hatte, und wollten ihr einen Punkt aufkleben. Aber er blieb auch nicht kleben.

So möchte ich auch sein, dachte sich Punchinello. Ich möchte von niemandem benotet werden. Deshalb fragte er Lucia, wie sie das denn mache. „Es ist leicht“, antwortete Lucia. Jeden Tag gehe ich zu Eli, dem Schreiner. Ich sitze in seiner Schreinerei mit ihm. „Warum?“ wollte Punchinello wissen. „Warum findest du es nicht selbst heraus? Geh den Hügel hinauf. Er ist da.“ Und damit drehte sich der Wemmick, der keine Aufkleber hatte, um und lief weg. „Aber will er mich überhaupt sehen?“, schrie Punchinello. Lucia hörte ihn aber nicht mehr. Punchinello ging heim. Er setzte sich in die Nähe eines Fensters und beobachtete die
hölzernen Leute, wie sie herumhuschten und sich gegenseitig Sterne und Punkte gaben. „Das ist nicht richtig“, murmelte er vor sich hin. Und er entschloss sich, zu Eli zu gehen.

Er lief den engen Pfad, der auf den Berg hinaufführte, entlang und trat in die riesige Schreinerei. Seine hölzernen Augen staunten über die Größe von allem. Der Hocker war so groß wie er selbst. Er musste sich auf seine Zehenspitzen stellen, um auf die Werkbank zu sehen. Ein Hammer war so lang wie sein Arm. Punchinello schluckte schwer. „Hier bleibe ich nicht!“ Er drehte sich um, um zu gehen. Dann hörte er seinen Namen. „Punchinello?“ Die Stimme war tief und stark. Punchinello blieb stehen. „Punchinello, es ist so schön dich zu sehen. Komm her und lass dich einmal ansehen.“ Punchinello drehte sich langsam um und schaute den großen bärtigen Handwerker an. „Du kennst meinen Namen?“, fragte der kleine Wemmick. „Sicherlich weiß ich ihn. Ich habe dich doch gemacht.“ Eli bückte sich nach unten, hob ihn auf und setzte ihn auf die Werkbank. „Hmm“, sagte der Erschaffer gedankenvoll, als er sich die grauen Punkte ansah. „Sieht so aus, als hättest du ein paar schlechte Bewertungen bekommen.“ „Ich wollte das nicht Eli, ich habe mich wirklich bemüht, besser zu sein.“ „Oh, du brauchst dich nicht vor mir zu verteidigen, mein Kind. Es kümmert mich nicht, was die anderen Wemmicks denken.“ „Tust du nicht?“ „Nein und das solltest du auch nicht. Wer sind sie, dass sie sich erlauben, Sterne und Punkte zu verteilen? Sie sind Wemmicks genau wie du. Was sie denken, ist nicht wichtig, Punchinello. Was wichtig ist, ist das was ich denke. Und ich denke, du bist etwas ganz Besonderes.“

Punchinello lachte. „Ich besonders? Warum? Ich kann nicht schnell laufen. Ich kann nicht springen. Meine Farbe blättert ab. Warum bin ich für dich wichtig?“ Eli sah Punchinello an, legte seine Hände auf die schmalen hölzernen Schultern und sagte ganz langsam: „Weil du mir gehörst. Darum bist du so wichtig für mich.“ Punchinello wurde noch nie von jemandem so angesehen. Er wusste nicht, was er sagen sollte. „ Jeden Tag habe ich gehofft, du würdest kommen“, erklärte Eli. „Ich kam, weil ich jemanden traf, der keine Aufkleber hat“, sagte Punchinello. „ Ich weiß, sie hat mir von dir erzählt.“ „Warum kleben die Aufkleber nicht an ihr?“ Der Erschaffer sprach sanft: „Weil sie sich entschlossen hat, dass das, was ich denke, wichtiger ist als das, was die anderen denken. Die Aufkleber bleiben nur kleben, wenn sie für dich wichtig sind. Um so mehr du meiner Liebe vertraust, um so weniger kümmerst du dich um ihre Aufkleber.“ „Ich bin mir nicht sicher, ob ich das verstanden habe“, sagte Punchinello. Eli lächelte. „Du wirst es noch verstehen, aber es wird Zeit brauchen. Du hast viele Aufkleber. Von nun an kommst du einfach jeden Tag zu mir und lässt dich daran erinnern, wie sehr ich mich um dich sorge.“ Eli hob Punchinello von der Werkbank und setzte ihn auf den Boden. „Erinnere dich daran“, sagte Eli, als der Wemmick aus dem Haus lief. „Du bist etwas Besonderes, weil ich dich gemacht habe. Und ich mache keine Fehler.“ Punchinello blieb nicht stehen, aber in seinem Herzen dachte er darüber nach. „Ich denke, er meint es wirklich ernst.“

 

In dieser Geschichte finde ich, kann man sehr gut erkennen, wie es in unserer heutigen Gesellschaft ist. Anerkennung und Wert erntet derjenige, der etwas leistet, etwas gut kann, besondere Talente hat. Ich kann mich noch gut erinnern an die Zeit, wo ich mich viel mit anderen Menschen verglichen habe, ich es jedem Recht machen wollte, um Anerkennung oder Ansehen zu gewinnen. Ich fühlte mich getrieben, ständig unter Leistungsdruck und Perfektionismus. Bloss alles richtig machen und nie „nein“ sagen.
So wie in der Geschichte von Punchinello fiel auch ich nach einiger Zeit in ein tiefes Loch und hatte keine Freude mehr. Gott sei Dank traf ich auch auf Menschen, die irgendwo besonders waren, weil sie irgendwie „anders“ waren und sich nicht von dem beeinflussen  liessen, was andere Menschen über die dachten oder sagten. Auf der Suche nach dem Geheimnis dahinter bin ich Gott begegnet, dem Schöpfer von Himmel und Erde, welcher auch mich erschaffen hat.

Du hast mich gebildet im Mutterleibe. Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.

Es war dir mein Gebein nicht verborgen, da ich im Verborgenen gemacht wurde, da ich gebildet wurde unten in der Erde. Deine Augen sahen mich, da ich noch nicht bereitet war, und alle Tage waren in dein Buch geschrieben, die noch werden sollten und von denen keiner da war. Psalm 139,13-16

Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er ihn ( Genesis 1,27 )

Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein! ( Jesaja, 43,1)

Diese Begegnung hat alles auf den Kopf gestellt, meine Sichtweise hat sich verändert. Gott ist derjenige der mir Wert gibt, der mich liebt ohne Bedingungen. Er liebte mich schon bevor ich überhaupt etwas geleistet habe. Für diesen Gott öffnete ich mein Herz und habe ihn als meinen Retter und Erlöser angenommen.( Meine Geschichte mit Gott hier)

Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte Jeremia 31,3

Es zählt nicht mehr was und wieviel ich leiste, Gottes Liebe ist bedingungslos. Ich darf zu ihm kommen, ich bin ein Kind Gottes. In allen Umständen schenkt Jesus mir Kraft und Ruhe.

Seine Liebe ist so unbegreiflich gross, dass ich es kaum fassen kann.

Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben Johannes 3,16

Er liebt mich so sehr, dass er seinen Sohn gab, damit ich Leben habe. Er starb für meine Schuld und trug alle meine Lasten, Krankheiten, Sorgen, Ängste, Sünde ans Kreuz, damit ich frei sein kann.

Deswegen kann ich nicht anders, als jeden Tag seine Nähe zu suchen, Gemeinschaft mit ihm zu haben, ihn loben und preisen und mich mit seiner Liebe füllen zu lassen. Ich bin von Gott geliebt, geschaffen um in lebendiger Beziehung mit ihm zu leben.

Ich möchte nicht mehr Leben um Menschen zu gefallen, sondern ich lebe um Gott zu gefallen. Ich möchte jeden Tag mehr Menschenfurcht abwerfen und in Gottesfucht leben.

Schon vor Beginn der Welt, von allem Anfang an, hat Gott uns, die wir mit Christus verbunden sind, auserwählt. Er wollte, dass wir zu ihm gehören und in seiner Gegenwart leben, und zwar befreit von aller Sünde und Schuld. Aus Liebe zu uns hat er schon damals beschlossen, dass wir durch Jesus Christus seine eigenen Kinder werden sollten. Epheser 1,4

Gedicht:

Weil du so wertvoll bist, lebst du.

Weil du so wertvoll bist, brauchst du nie aufzugeben.

Weil du so wertvoll bist, bist du beschützt.

Weil du so wertvoll bist, sollst du fröhlich sein.

Wen Gott gefunden hat, der kann sich nicht mehr verlieren.

Josef Butscher

 

 

 

Gott wird dich tragen

1

Gott wird dich tragen, drum sei nicht verzagt,
treu ist der Hüter, der über dich wacht.
Stark ist der Arm, der dein Leben gelenkt,
Gott ist ein Gott, der der Seinen gedenkt.

Gott wird dich tragen mit Händen so lind.
Er hat dich lieb wie ein Vater sein Kind.
Das steht dem Glauben wie Felsen so fest:
Gott ist ein Gott, der uns nimmer verläßt.

Gott wird dich tragen, wenn einsam du gehst;
Gott wird dich hören, wenn weinend du flehst.
Glaub‘ es, wie bang dir der Morger auch graut,
Gott ist ein Gott, dem man kühnlich vertraut.

Gott wird dich tragen durch Tage der Not;
Gott wird dir beistehn in Alter und Tod.
Fest steht das Wort, ob auch alles zerstäubt,
Gott ist ein Gott, der in Ewigkeit bleibt.

FJ Crosby

Mittwochsimpuls (20.09.17) Erntedank

1

Alles was Gott geschaffen hat ist gut.

Und die Erde brachte hervor, Kraut, das Samen hervorbringt, nach seiner Art, und Bäume, die Frucht tragen, in welcher ihr Same ist, nach ihrer Art. Und Gott sah, dass es gut war. 1.Mose 1,12

Wir leben in einem reich gesegneten Land. Unsere Supermärkte sind prall gefüllt mit Lebensmitteln, Obst und Gemüse ist für uns jederzeit verfügbar. Doch das alles ist nicht selbstverständlich. Im Herbst erinnern wir uns daran, wer der Geber aller guter Gaben ist.

Alles, was gut und vollkommen ist, wird uns von oben geschenkt, von Gott, der alle Lichter des Himmels erschuf. Anders als sie ändert er sich nicht, noch wechselt er zwischen Licht und Finsternis. 1. Jakobus 1,17

Zur Erntezeit wird uns bewusst, dass Wachsen und Gedeihen in Gottes Händen liegt. Eine gute Ernte ist nicht nur das Ergebnis unserer Hände Arbeit. Erfolg und Gelingen ist in erster Linie ein Geschenk Gottes. Schlechte Wetterbedingungen wie Hagel, Frost, Umweltkatastrophen können die Früchte unserer Arbeit komplett zerstören. In solchen Situationen werden wir demütig und erkennen, wie sehr wir die Versorgung Gottes nötig haben. Gott ist unser Versorger. Wenn wir unser Vertrauen auf ihn setzen, wird er uns mit allem versorgen, was wir brauchen.

Wir haben Grund dankbar zu sein, in allen Dingen, in jeder Situation.

„Wenn du Essen im Kühlschrank, ein Dach über dem Kopf und ein Bett hast, bist du reicher als 75 % dieser Welt.
Wenn du ein eigenes Konto bei einer Bank hast, gehörst du zu den 8 % der Reichen dieser Welt.
Wenn du mehr als 100 g Reis pro Tag essen kannst, kannst du mehr essen als 1/3 der Weltbevölkerung.
Wenn du heute Morgen gesund aufgewacht bist, geht es dir besser als der einen Million Menschen,
die diese Woche nicht überleben werden.
Wenn du zur Schule gehst/gegangen bist, kannst du froh sein, denn 121 Millionen Kinder haben nicht die Chance, zu lernen.
Wenn du nie die Gefahr eines Krieges, die Einsamkeit einer Gefangenschaft, den Schmerz von Folterung oder das Elend von Hunger erlebt hast, geht es dir besser als 500 Millionen anderer Menschen dieser Erde.
Wenn du an einer öffentlichen religiösen Veranstaltung teilnehmen kannst/könntest, ohne die Gefahr, bedroht, verhaftet oder getötet zu werden, bist du besser dran als 3 Milliarden andere Menschen.
Wenn du immer frisches Trinkwasser zur Verfügung hast, geht es dir besser als 1 Milliarde Menschen in den Entwicklungsländern.

Wenn ihr dann gegessen habt und satt seid, sollt ihr den Herrn, euren Gott, für das gute Land, das er euch gegeben hat, loben. 5.Mose 8,10

Jesus sagt uns: Sorgt euch nicht um euer Leben. Matth. 6,25

Wir brauchen uns keine Sorgen um unser Leben zu machen. Leben ist in jeder Sekunde ein Geschenk Gottes.

Und so dürfen wir, die wir reich gesegnet sind, auch die Armut und Not um uns herum nicht vergessen. Es gibt Menschen, die Mangel leiden und unsere Hilfe brauchen. Wir sind aufgefordert unsere Gaben mit Bedürftigen zu teilen.

Ihr werdet empfangen, damit ihr umso großzügiger geben könnt. Und wenn wir eure Gabe denen bringen, die sie nötig haben, werden sie Gott von Herzen danken. 2. Korinther 9,11

Wir dürfen froh und dankbar sein, für alles was uns geschenkt wurde und diesen Segen auch an unsere Mitmenschen weitergeben.

Verweigere keinem die nötige Hilfe, wenn es in deiner Macht steht Sprüche 3,27

Zum Abschluss möchte ich eine Geschichte mit euch teilen, die zum Nachdenken anregt:

Es war einmal ein reicher Bauer. Zu dem sprach seine Frau an einem
schönen Herbsttag: „Mann, wir haben eine gute Ernte
gehabt. Küche und Keller, Scheune und Vorratskammern sind voll. Lass
uns das Erntedank-fest feiern!“
„Nein“, antwortete der Bauer, „für die Ernte habe ich hart genug arbeiten
müssen. Bin ich nicht jeden Morgen beim ersten Hahnenschrei aufge-
standen? Wie soll ich für etwas danken, was doch allein mein Verdienst
ist? Ich will ins Wirtshaus gehen und einen Schoppen Wein darauf trinken.“
Damit verließ er das Haus.
Als er ein Stück gegangen war, sah er am Wegrand im warmen
Herbstsonnenschein einen Mann mit seiner Frau und ihren zwei Kindern
sitzen. Die vier hatten nichts bei sich als ein kleines Bündel aus rot-weiß
kariertem Leinen. Der Vater knüpfte es gerade auf und nahm ein kleines
Brot und zwei Handvoll Trauben heraus. Der Bauer blieb stehen.
„Setzt Euch nur zu uns, wenn Ihr hungrig seid!“ sagte der Mann. „Es ist nur
ein einfaches Mahl, das ich Euch anbieten kann. Aber das Brot ist frisch,
und die Trauben sind süß. Ein guter Nachbar hat sie uns mit auf den Weg
gegeben. Unser Haus ist vor einigen Tagen einem Feuer zum Opfer
gefallen und all unser Hab und Gut mit ihm.“
„Nein, danke, ich bin nicht hungrig“, antwortete der Bauer. „Auch reichen ja
Brot und Trauben kaum für Euch selbst. Mich wundert, dass Ihr da so
vergnügt in der Sonne sitzt und nicht weint und klagt über das, was Euch
widerfahren ist.“
„Wie sollten wir weinen und klagen?“ entgegnete der
Mann. „Meine Frau, unsere Kinder und ich sind dem Feuer unbeschadet entkommen. Dafür danken wir Gott und auch für die guten Gaben, die wir in seiner goldenen
Sonne zu uns nehmen dürfen.“ Damit teilte er das Brot und die Trauben,
und alle ließen es sich schmecken.
Der Bauer blieb noch einen Augenblick nachdenklich
stehen, und etwas wie Scham erfüllte sein Herz.
„Kommt mit in mein Haus!“ sprach er dann. „Ich weiß
etwas Besseres, alsins Wirtshaus zu gehen.“ Die Familie nahm die Einladung an und folgte dem Bauern.
„Komm, Frau!“ rief der Bauer beim Eintreten. „Wir wollen Erntedankfest
feiern. Diese guten Leute haben mir gezeigt, was es heißt, dankbar zu
sein, und auch, was es bedeutet zu teilen.“
Da setzten sich alle fröhlich zu Tisch.

 

Gott meiner Wege

1

Gott meiner Wege,
Du kennst die Wege, die hinter mir liegen,
und die, die noch vor mir sind.
Du weisst um die Erfahrungen, die ich gemacht habe,
um die vielen Dinge, die ich auf meinem Weg gelernt habe,
um die vielen schönen Stunden,
die guten Erinnerungen und Begegnungen
und um die dunklen, einsamen Stunden,
in denen ich nicht wusste, wie es weitergehen kann.

Gott meiner Wege
ich glaube daran, dass du die Wege meines Lebens mitgehst,
dass ich dir begegnen kann,
deiner Zuneigung, deiner Hilfe, deinem Trost und deiner Liebe
in den Menschen an meinem Weg.
Den Menschen, die mich begleiten, denen ich begegne,
um die ich mich sorge, mit denen ich rede.

Gott meiner Wege,
du kennst auch all die Irrwege und Sackgassen meines Lebens,
die Situationen, in denen ich mich verrannt habe,
die Chancen, die ich nicht nutzen konnte,
die Fehler, die meinen Weg säumen.

Gott meiner Wege,
ich bitte dich um deinen Beistand auf allen Wegen meines Lebens.
Ich bitte dich um Vergebung für das, was nicht gelingt.
Ich bitte dich um Augen und ein Herz,
die Chancen und Möglichkeiten wahrzunehmen, die am Weg liegen.
Ich bitte dich um Kraft,
meinem Weg eine neue Richtung zu geben,
wenn es nötig ist.
Ich bitte dich um Mut und Fantasie,
auch einmal ungewohnte Wege zu gehen.

Ich danke dir für meinen Weg, für die Menschen,
die ihn mit mir gehen, die mir Begleiter, Raststätte,
Quelle, Stütze und Orientierung sind und waren.
Ich danke dir.
Gott meiner Wege.
Verfasser unbekannt

Mittwochsimpuls ( 23.08.17) Die Augen des Herzens sehen weiter

1

Schaue ich auf die Umstände und Zustände, wie sie in dieser Welt herrschen, drückt mich das zu Boden, macht mich müde. Naturkatastrophen, Kriege, Terror, Leid, Schmerz, Krankheit,Tod, Streit, finanzielle Nöte, gescheiterte Beziehungen…Jeder ist irgendwie betroffen oder kennt jemanden in seinem Umfeld, der mit etwas zu kämpfen hat. Probleme, Prüfungen, Herausforderung, Bedrängnis- Fokussiere ich meine Augen darauf werde ich kraftlos und mutlos.

Aber ist das was ich sehe, das Sichtbare wirklich alles? Ich glaube, es gibt sie, diese unsichtbare Welt, welche ich nur mit den Augen meines Herzens wahrnehmen kann. In jedem Christ, der Jesus in seinem Herzen aufgenommen hat lebt der heilige Geist. Der heilige Geist zeigt mir diese unsichtbare Wirklichkeit, das Ewige. Deshalb kann Paulus im obigen Bibelvers davon sprechen, dass wir nicht müde werden. Auch wenn die äusseren Umstände nicht gut aussehen, so wird meine innere Kraft, mein Inneres durch die Beziehung zu Jesus Tag für Tag erneuert.

Alles Äusserliche wird irgendwann vergehen. Unser Körper, unsere Gesundheit, , unser Wohlstand, alles Materielle wird irgendwann nicht mehr da sein, ist keine Sicherheit. Beziehungen können zerbrechen. Paulus spricht auch davon, dass alles derzeitige Leiden vorübergehend ist. Wenn ich mit dem Herzen auf das Unsichtbare schaue, erlebe ich jetzt schon, inmitten meiner Probleme, ein überreiches Maß an ewiger Fülle von Herrlichkeit. Diese Herrlichkeit in uns ist Jesus selbst, der die Liebe ist. Er verspricht:

Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende. ( Matth. 28,20 Luther 2017 )

In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden. ( Joh. 16,33 Luther 2017 )

Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen ( Luk. 21,33 Luther 2017 )

Auf seine Verheissungen dürfen wir vertrauen und so getrost in die Zukunft sehen.

Gott gebe euch erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung ihr von ihm berufen seid.“

( Eph. 1,18 )

Den nächsten Mittwochsimpuls wird es in 14 Tagen wieder geben. Nächste Woche gönne ich mir eine Blogpause. Ich wünsche allen meinen Lesern eine gesegnete Zeit und Gott sei eure Kraft und Stärke für die täglichen Herausforderungen.

Eure Ulrike

 

 

 

Gott ist gut

1

Ob es regnet oder die Sonne scheint – du, Gott bist gut

Ob ich weine oder lache – du, Gott bist gut

Ob ich ängstlich bin oder mutig- du, Gott bist gut

ob es schwierig ist oder einfach- du, Gott bist gut

ob ich krank bin oder gesund-du, Gott bist gut

ob ich schwach bin oder stark-du, Gott bist gut

ob ich noch zweifle oder glaube-du, Gott bist gut

 

Du aber, Herr, Gott, bist barmherzig und gnädig, geduldig und von großer Güte und Treue (Psalm 86,15)

Der HERR ist gütig und eine Feste zur Zeit der Not und kennt, die auf ihn trauen( Nahum 1,7)

HERR, deine Güte reicht, so weit der Himmel ist, und deine Wahrheit, so weit die Wolken gehen ( Psalm 36,6)

Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit. ( Hebräer 13,8 )